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Das Jahr 2020 bei der Hemeraner CDU

    

 

17. Oktober 2020

Überfüllte Busse: CDU beantragt runden Tisch

Die Christdemokraten wollen Gremium mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Schulen und MVG gründen.


Archiv-Foto: Hendrik Schulze Zumhülsen (IKZ Redaktion Hemer)

Einen runden Tisch zum Thema "Schule und Corona" will die CDU kurzfristig einrichten. Hintergrund sind die in den aktuellen Medienberichterstattungen der Heimatzeitung erörterten Probleme im Kontext der Schülerbeförderung in überfüllten Schulbussen. Daher stellen die Christdemokraten den Antrag, dass die Verwaltung kurzfristig ein Gremium zu diesem Thema einberuft.

Gemeinsamer Austausch ist laut CDU erforderlich

Dabei könne auf den bereits bestehenden Arbeitskreis des Schulausschusses ("Arbeitskreis Schule und Digitalisierung") zurückgegriffen werden. Dieser Arbeitskreis, der bisher die Digitalisierung der Schulen diskutiert hat, soll hierbei auch die Probleme der Schülerbeförderung in den Schulbussen angesichts der Corona-Situation behandeln. "Wir müssen vor Ort mit den handelnden Akteuren im direkten Gespräch diskutieren, nur gemeinsam können die Probleme gelöst werden", so CDU-Fraktionsvorsitzender Martin Gropengießer. Die Politik sei beispielsweise über den Schriftverkehr der Stadtschulpflegschaft (vgl. Leserbrief im IKZ vom 15. Oktober 2020) mit der Verwaltung nicht informiert worden, was deutlich mache, dass ein gemeinsamer Austausch für die Problemlösung notwendig sei.

An dem "runden Tisch" sollen alle am Schulleben beteiligten Akteure (Schulleitungen, Schülervertretungen, Elternpflegschaften) sowie Vertreter der Verwaltung, der politischen Fraktionen und der MVG gemeinsam die Problemsituation erörtern und nach Lösungsvorschlägen suchen.

In diesem Gremium soll daneben auch über den Fortschritt der Digitalisierungsmaßnahmen an den Schulen gesprochen und diskutiert werden. "Die Sitzung kann zur Prävention der Ausbreitung des Corona-Virus auch als Videokonferenz durchgeführt werden", so die Mitteilung der CDU-Fraktion.

Bild und Text von Hendrik Schulze Zumhülsen (IKZ Hemer)

Hier können Sie den Antrag der CDU Hemer herunterladen.

01. Oktober 2020

Prominente Gäste bei der Senioren Union

Jahreshauptversammlung 2020


Die Senioren Union vor der Gaststätte Im Bräucken mit ihren Gästen: Paul Ziemiak, Christian Schweitzer (v.li.), Renate Görke, Renate Tuschmann, Wolf-Rüdiger Kuhlmann, Herbert Hennecke, Martin Gropengießer, Bernhard Hermes, Renate Saemann und Marco Voge

Die Senioren Union hat ihre Vorstandswahlen nachgeholt.

Mehrfach wurde die eigentlich im April geplante Jahreshauptversammlung der Senioren Union aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. Als es am Donnerstag endlich soweit war, konnte SU-Vorsitzender Herbert Hennecke gleich vier Ehrengäste in der Gaststätte Im Bräucken empfangen. Aus Berlin traf CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak ein, weiterhin kamen Landratskandidat Marco Voge, der gewählte Bürgermeister Christian Schweitzer und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Martin Gropengießer zu der Versammlung.

Nach den Grußworten der Gäste standen Im Bräucken auch Vorstandswahlen an. Herbert Hennecke bleibt Vorsitzender, Renate Saemann wurde als stellvertretende Vorsitzende ebenfalls bestätigt. Nach zwölf Jahren hat sich Renate Tuschhoff von ihrem Amt verabschiedet. Als neue Schriftführerin wurde Renate Görke gewählt. Auch Hans Schmöle tritt nicht mehr als Beisitzer an. Stattdessen ist nun Claus Ferrire im Vorstand der Senioren Union. Als Beisitzer wiedergewählt worden sind Bernhard Hermes und Wolf-Rüdiger Kuhlmann.

Bild und Text von Hendrik Schulze Zumhülsen (IKZ Hemer)

23. September 2020

CDU-Fraktion wählt neuen Vorstand

Martin Gropengießer als Fraktionsvorsitzender wiedergewählt


Von links: Jörg Schulz (Schriftführer), Diana Naujocks (Stellv. Vorsitzende), Wolfgang Römer (Vize-Bürgermeister), Martin Gropengießer (Fraktionsvorsitzender), Michael Rübsam (Kassierer), Holm Diekenbrock (Stellv. Vorsitzender) und Tobias Franke (Pressesprecher)

Die frisch gewählte 20-köpfige CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hemer hat sich neu konstituiert. Dabei analysierten die Christdemokraten zunächst das zurückliegende Kommunalwahlergebnis. Ihre drei Hauptziele habe die CDU-Hemer durch den Gewinn aller 19 Direktmandate, den Ausbau des Stimmenvorsprungs als mit Abstand stärkste Fraktion und die Wahl Christian Schweitzers zum neuen Bürgermeister erreicht. "Bei den letzten drei Ratswahlen haben wir immer alle Stimmbezirke direkt gewinnen können, was ein Beweis für die breite Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger zur christdemokratischen Politik ist", freut sich CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer über das Wahlergebnis. Trotz Stimmenverluste liegt die CDU-Hemer über 5 Prozent über dem Landesergebnis, was Hemers Christdemokraten auf die konstruktive Sachpolitik in der letzten Ratsperiode und auf einen engagierten Wahlkampf zurückführen.

Daneben standen Vorstandswahlen auf dem Programm, die alle einstimmig verliefen. Martin Gropengießer wurde als Fraktionsvorsitzender wiedergewählt, Holm Diekenbrock und Diana Naujocks bekleiden weiter die Funktionen der stellvertretenden Vorsitzenden. Prof. Dr. Michael Rübsam fungiert als Schatzmeister und Jörg Schulz als Schriftführer. Die Arbeit des Pressesprechers übernimmt als einziger Neuling im Vorstand Tobias Franke. Heiko Lingenberg, der sich 21 Jahre im Vorstand engagierte, kandidierte auf eigenen Wunsch nicht mehr. Für die Position des Vize-Bürgermeisters nominierte die CDU-Fraktion erneut Wolfgang Römer.

Für die kommende Ratsperiode wollen die Hemeraner Christdemokraten viele Impulse aus dem Wahlprogramm anpacken. Die Umsetzung des Hallenbadprojekts stelle dabei zunächst einen Schwerpunkt dar. Daneben müssen auch notwendige Maßnahmen im Bereich der Feuerwehr endlich angegangen werden, um die Situation des Brandschutzes zu verbessern. Eine gezielte Wirtschaftsförderung für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Hemer und die Verbesserung der Verkehrssituation seien weitere Ziele in den nächsten Jahren. Um die Bildungsmöglichkeiten zu verbessern, wollen die Christdemokraten auch im Schulbereich weiter investieren, die angefangenen Modernisierungen des Gymnasiums und der Realschule stellen dabei nur erste Schritte dar. "Es gibt eine Menge zu tun, nur gemeinsam können wir für Hemer etwas erreichen", so Gropengießer, der eine gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung und den anderen Fraktionen im Rat als Grundlage der kommunalpolitischen Arbeit sieht. Und das habe in den letzten Jahren bereits gut geklappt, so die Einschätzung der CDU-Fraktion. "Wir werden mit unserem Kommunalwahlergebnis sorgfältig umgehen und mit den anderen Fraktionen selbstverständlich konstruktiv zusammenarbeiten", erläutert Gropengießer die Marschroute der neuen Fraktion.

Bis zur Konstituierung des Rates am 10. November müssen nun die Ausschüsse und Gremien personell besetzt werden. Danach könne die eigentliche politische Arbeit erst richtig beginnen und die CDU-Fraktion möchte dabei als starke Truppe den nötigen Schwung in die Kommunalpolitik bringen.

Bild und Text von der CDU Hemer

14. September 2020

Mit 48 Sitzen Rekordgröße für den Stadtrat

CDU holt alle Direktmandate

Die kleine Wahlparty im Alten Casino war schon lange beendet, da fehlte immer noch das vorläufige Endergebnis: So blieb bis kurz vor Mitternacht unklar, wie viele Sitze die Parteien im neuen Stadtrat erhalten werden. Das lag an den zu vergebenden Überhangmandaten. Der Hemeraner Rat hat eigentlich 38 Sitze, nun wird er auf 48 anwachsen. Die CDU hat wieder alle 19 Direktmandate geholt und ist mit 40,8 Prozent stärkste Fraktion. Das macht Überhangmandate notwendig.

CDU sieht ihre drei Wahlziele erreicht

Wir hatten drei Wahlziele: Christian Schweitzer als Bürgermeister, die CDU wird mit Abstand die größte Fraktion und holt alle Direktmandate", sprach CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer von einem "ganz tollen Ergebnis" trotz der Stimmenverluste von rund sechs Prozent. Die Direktmandate gewannen für die CDU: Diana Naujocks, Tobias Kähler, Jörg Schulz, Martin Gropengießer, Yasmin Fee Fischer, Herbert Hennecke, Prof. Dr. Fridtjof Kopp, Sandra Fischer, Wolfgang Römer, Walter Klein, Peter Strecker, Sabine Fobbe, Andree Susewind, Heiko Lingenberg, Lena Sablowski, Jochen Koch, Holm Diekenbrock, Karl-Friedrich Stenner-Borghoff und Prof. Dr. Michael Rübsam. Den 20. Sitz belegt aus der Reserveliste Ralf Schulte.

Die SPD hat gut sechs Prozent verloren und damit nach Stand kurz vor Mitternacht nur noch neun statt der bislang elf Ratssitze. "Ich bin tieftraurig, dass wir unsere Sachen nicht so rübergebracht haben", sagt SPD-Vorsitzender Thomas Fischer. Auch der bundespolitische Trend habe sich ausgewirkt. Für die SPD ziehen Hans-Peter Klein, Inge Blask, Bernhard Camminadi, Anke Strehl, Thomas Fischer, Christiane Paufler-Klein, Maximilian Strehl, Christa Wipper und Stefan Stegbauer in den Rat.

Die UWG gehört zu den Gewinnern der Wahl, lieferte sich zeitweise ein Rennen mit der SPD um die zweitstärkste Fraktion. Sie hat rund sechs Prozent und vier Sitze hinzugewonnen. Knut Kumpmann, Guido Büchner, Walter Gertitschke, Jutta Finkeldei, Jens Beyer, Erika Breder, Frank Odenhausen und Dr. Michael Hellmann ziehen in den Rat. "Wir sind auf ganzer Front sehr zufrieden", betonte UWG-Vorsitzender Knut Kumpmann mit Blick auf die zusätzlichen Sitze und das gute Abschneiden von Christa Kunze. "Wir gehen richtig gestärkt aus dieser Wahl heraus, wollen den Vertrauensbeweis der Bürger nicht enttäuschen", so Kumpmann.

Die Grüne Alternative Hemer konnte nicht vom Landestrend profitieren, hatte sich deutlich mehr erwartet. "Es gibt Licht und Schatten", sagte Josef Muhs zu dem nahezu konstanten Abschneiden im Vergleich zur letzten Kommunalwahl. Innerhalb der GAH wird dies auch auf die "zu frühe" Festlegung auf Christian Schweitzer zurückgeführt. Die nun fünf Ratsleute sind Ursula Hüttemeister-Hülsebusch, Josef Muhs, Elke Huth, Finn Jäker und Lisa-Marie Hofsäss-Bornfelder.

AfD erstmals mit einem Sitz im Rat

Die FDP hat rund zwei Prozent hinzugewonnen. "Wir haben stärker zugelegt als im Landestrend, das ist ein Erfolg. Ein oder zwei Sitze mehr sind eine Bestätigung unserer Arbeit", sagte FDP-Fraktionschef Arne Hermann Stopsack. Mit ihm werden Andrea Lipproß und Peter Brand im Stadtrat sitzen.

Die Linke konnte ihr Ergebnis der Kommunalwahlpremiere 2014 um rund 1,5 Prozent verbessern und hat durch den zweiten Sitz nun Fraktionsstärke. Niclas Münzer und Roberto Virga heißen die beiden Ratsmitglieder. Obwohl die AfD nun fünf Wahlbezirke besetzen konnte, reichten die 1,7 Prozent für einen Ratssitz. den Erich Kalabinski einnehmen wird. Die Wahlbeteiligung war mit 43 Prozent trotz der vielen Briefwähler um 1,7 Prozent niedriger als vor sechs Jahren.

Bild von Ralf Engel und Text von Ralf Engel und Hendrik Schulze Zumhülsen (Beide IKZ Hemer)

14. September 2020

Eindeutiges Wahlergebnis für Christian Schweitzer

CDU Bürgermeisterkandidat gewinnt Wahl

Mit einem deutlichen Ergebnis von rund 70 Prozent hat Christian Schweitzer die Wahl zum Bürgermeister der Stadt Hemer gewonnen. Neben seiner Partei, der CDU, vertritt er als Verwaltungschef auch die Interessen von SPD, GAH, und FDP. UWG-Kandidatin Christa Kunze gratulierte dem 33-Jährigen zur gewonnenen Wahl. Ihr Ergebnis mit rund 30 Prozent Wählerzustimmung sieht sie ebenfalls als beachtenswert an.

Schon als 15 der 19 Wahlbezirke ausgezählt sind, ist das Ergebnis klar. Auf die frühzeitige Gratulation aus Politik und Verwaltung reagiert Schweitzer allerdings eher verhalten. "Es ist schon komisch, wenn das Ergebnis noch nicht ganz bekannt ist", erklärt er. Zwischendurch ist ihm aber auch das eine oder andere Lächeln anzusehen. "Ich freue mich innerlich", sagt er.

Als Favoriten habe sich der Kandidat für CDU, SPD, GAH und FDP im Vorfeld der Wahl nicht gesehen. "Es gab immer eine gewisse Restunsicherheit", sagt er, zumal gegen eine unabhängige Kandidatin. Er freue sich nach dem Wahlkampf auf die inhaltliche Arbeit im Rathaus. "Es ist auch wichtig, die politischen Kräfte in Hemer zusammenzubringen", beschreibt er eine seiner kommenden Aufgaben.

Obwohl sie ihr Ziel, Bürgermeisterin zu werden, nicht erreicht hat, sieht Christa Kunze ihre Kandidatur nicht als Misserfolg. "30 Prozent kann man nicht unter den Teppich kehren", sagt sie. Etwa ein Drittel der Wähler haben sich für sie entschieden. Freudig blickt sie auch auf das gute Abschneiden ihrer Partei bei der Kommunalwahl. "Für die UWG ist das ein Schritt nach vorne", erklärt sie. Den Wahlkampf gegen Christian Schweitzer hat die Bönenerin als fair wahrgenommen. "Aufgrund der Corona-Bedingungen war das aber kein Wahlkampf, wie man ihn gewohnt ist", schildert sie. Der Kontakt zu den Wählern war ihrer Erfahrung nach nur eingeschränkt möglich und fand meist über Papiere, also Flyer und Plakate, statt. "Da muss man das Beste daraus machen", sagt sie.

Bild von Ralf Engel und Text von Hendrik Schulze Zumhülsen (Beide IKZ Hemer)

26. August 2020

Wer sich einbringt, kann verändern

Diana Naujocks wird als Vorsitzende der Frauen-Union Hemer im Amt bestätigt


Diana Naujocks (3.v.re) wurde als Vorsitzende der Frauen-Union Hemer von der Versammlung wiedergewählt. CDU-Chef Martin Gropengießer und Bürgermeisterkandidat Christian Schweitzer besuchten ebenfalls die Versammlung.

Die Frauen-Union holte ihre auf Grund der Corona-Pandemie verschobene Mitgliederversammlung im Alten Amtshaus nach. Vorsitzende Diana Naujocks blickte auf viele Veranstaltungen zurück, unter anderem auf die Besichtigung der Neurologie in der Paracelsus-Klinik, der Firma Remondis in Lünen sowie die Besichtigung der Bäckerei Niehaves in Wickede.

Diana Naujocks merkte an, dass sie in den vergangenen Jahren immer wieder gemerkt habe, dass es sehr schwierig sei, neue Damen für die Frauen-Union zu gewinnen. Einerseits verstehe sie das, weil es bei den meisten schwer sei, Beruf und Familie zu vereinbaren, die knappe Freizeit werde dann halt anders verplant. Doch nur wer sich in der Politik einbringe, könne auch an manchen Rahmenbedingungen etwas ändern, sagte sie.

Eine große Familie mit vielen Kindern

In seinem Grußwort betonte CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer, dass die Hemeraner CDU wie eine Familie sei, die viele Kinder habe. Dazu würden die Senioren-Union, die Junge Union, die Mittelstandsvereinigung, die CDA und die Frauen-Union zählen. Jede einzelne Vereinigung habe eine konkrete Vorstellung von der Kommunalpolitik in Hemer, und das sei wichtig und richtig so. "Wir freuen uns, dass sich für den neu zu wählenden Stadtrat fünf Frauen als Kandidatinnen für die Wahlkreise aufgestellt haben", so Gropengießer.

Auch Bürgermeisterkandidat Christian Schweitzer freute sich über seine Einladung zur Versammlung, für ihn sei der enge Dialog mit der heimischen Frauen-Union sehr wichtig, denn Frauen sähen einige Dinge von anderer Seite, sagte Schweitzer.

Veränderungen in der Vorstandsriege

Veränderungen brachten die Vorstandswahlen: Ausgeschieden aus dem Vorstand sind Katrin Diekenbrock, Gabriele Wallbaum-Strecker und Renate Tuschhoff, die jetzt mit 80 Jahren und 45-jähriger Mitgliedschaft in der Frauen-Union, davon 15 Jahre als Vorsitzende, kürzertreten möchte.

Nach den Vorstandswahlen ergibt sich nun folgendes Vorstandsteam: Diana Naujocks bleibt die erste Vorsitzende, Dolores Büchter die stellvertretende Vorsitzende, Petra Bachmann ist Schriftführerin der Frauen-Union. Zu Beisitzerinnen wurden Ute Baecker, Bernadette Böger, Marita Eckenbach, Sabine Fobbe und Lena Sablowski von der Versammlung gewählt. Den Posten der FU-Mitgliederbeauftragten übernimmt Sylvia Steiger.

Bild und Text erschienen im IKZ Hemer von der CDU Hemer

15. August 2020

Netzwerk für die Region nutzen

Die Iserlohner und Hemeraner CDU möchten die interkommunale Zusammenarbeit auch in den Verwaltungen intensivieren. Radwegeverbindung eines der Ziele


Die CDU will die interkommunale Zusammenarbeit intensivieren: (v.li.) MdL Thorsten Schick, MdL Marco Voge, Jörg Teckhaus, Eva Kirchhoff, Wolfgang Römer, Fabian Tigges, Christian Schweitzer, Martin Gropengießer, Karsten Meininghaus und Lena Sablowski

Ein dicht gewebtes Netzwerk wollen sie gemeinsam nutzen, um für die Stadt Iserlohn und Hemer sowie die Region einen echten Mehrwert zu schaffen. Die Christdemokraten aus Hemer und Iserlohn sowie die CDU-Bürgermeister-Kandidaten Eva Kirchhoff und Christian Schweitzer sowie Landrats-Kandidat Marco Voge und der Landtagsabgeordnete Thorsten Schick haben in einem interkommunalen Arbeitskreis eine intensivere Zusammenarbeit beraten.

"Es funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen", blickte Hemers CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer auf die in einem Jahrzehnt enger gewachsene Zusammenarbeit beider Städte, die sich nicht nur im gemeinsamen Stadtbetrieb zeige. "Es gibt viele Gemeinsamkeiten, viele ähnliche Herausforderungen", so Hemers Erster Beigeordneter Christian Schweitzer, der die gute Zusammenarbeit der CDU-Stadtverbände auf die Verwaltungen übertragen möchte. Nach weiteren Möglichkeiten der Zusammenarbeit wurde in der Sitzung im Hemeraner Rathaus gesucht. Eine davon soll der Austausch über Fördermittel sein. "Der Förderdschungel wird immer unübersichtlicher, vieles geht nur noch interkommunal", so Schweitzer.

Radweg an der B7 und auf der Landhauser Heide

Sowohl bei den Christdemokraten beider Städte als auch bei Landratskandidat Marco Voge steht die Radverkehrsplanung ganz oben auf der Agenda. Der Kreis hat bereits einen Masterplan Radwegenetz beschlossen, der vor allem Stadtgrenzen überwinden soll. Wie beschwerlich und gefährlich manche Verbindungen sind, hat Eva Kirchhoff bei einer Tour mit dem ADFC kürzlich erlebt. Eine Verbindung entlang der B7 und von Landhausen nach Sümmern soll Priorität bekommen.

Weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit sieht Eva Kirchhoff beim Forst. In beiden Städten seien bis zu 40 Prozent des Waldes geschädigt. Konzepte für Synergien sollen entwickelt werden. Auch bei der Kultur sieht sie viele interkommunale Möglichkeiten. "Mit unserem Netzwerk in NRW und im Bund können wir für die Region richtig was rausholen", so Eva Kirchhoff.

Erfahrungen mit Landesförderungen bringt der Landtagsabgeordnete Marco Voge mit. Die Regionale 2025 sei ein Baustein der interkommunalen Zusammenarbeit. Für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft wünscht er sich eine Lotsenfunktion. Wichtig sei es, Absolventen der UE und der FH in der Region zu halten.

Der 40 Jahre alte Balver möchte im Kreis mehr innovative Startups sehen, die mit guten Ideen glänzen und Herausforderungen wie der Digitalisierung mit Mut und neuen Konzepten begegnen und dies mit einem Innovationspreis würdigen. "Der Innovationspreis schafft Aufmerksamkeit über unsere Kreisgrenzen hinweg, Wertschätzung für innovative Geschäftsideen und nicht zuletzt auch finanzielle Anreize", so Voge.

Als Lokalpatrioten über den Tellerrand schauen

Die Kooperation für interkommunale Gewerbegebiete läuft bereits seit einigen Jahren. Nach der Wahl möchten die Christdemokraten das Miteinander konkretisieren. "Wir sind alle Lokalpatrioten, aber gewillt über den Tellerrand hinauszuschauen", so Iserlohns Vorsitzender Fabian Tigges.

Bild und Text erschienen im IKZ Hemer von Ralf Engel

01. August 2020

Wir denken an Hermann-Josef Geismann, der am heutigen Tag 90 Jahre alt geworden wäre!

Hermann-Josef Geismann hat als langjähriger Vorsitzender der CDU-Hemer, als Hemeraner Amtsbürgermeister und als Landtagsabgeordneter viel für Hemer geleistet. Seine Verdienste um den Erhalt der kommunalen Eigenständigkeit der Stadt Hemer in den 1970er Jahren bleiben unvergessen.

Für viele in der CDU-Hemer war der "Alte vom Bemberg", wie er liebevoll genannt wurde, stets ein Vorbild, Ideengeber, politischer Gesprächspartner und vertrauter Freund. Bis zu seinem Tod im Juni 2018 setzte er sich engagiert für die christdemokratischen Ziele und seine Mitmenschen ein.

Martin Gropengießer und Holm Diekenbrock besuchten heute das Grab Hermann-Josef Geismanns in Niederhemer und legten dort für die CDU-Hemer Blumen nieder. Er fehlt uns!

Bild und Text von CDU Hemer

20. Juli 2020

Fünf Säulen für das Distanzlernen

CDU beantragt Lernsysteme, Videokonferenzen und Lernsoftware für die Schulen


Prof. Dr. Michael Rübsam und Martin Gropengießer fordern für die CDU-Fraktion eine schnellere Digitalisierung der Schulen

Mit Präsenzunterricht soll das neue Schuljahr nach den Ferien beginnen, doch das Lernen auf Distanz bleibt eine wichtige Option in Corona-Zeiten. Die CDU fordert jetzt in einem Antrag, die Digitalisierung der Schulen zügig voranzutreiben. "Nicht auf die Distanzlehre vorbereitet zu sein, wäre sträflich", sagt Prof. Dr. Michael Rübsam.

Dabei möchten die heimischen Christdemokraten das Thema nicht wie landesweit in den vergangenen Wochen geschehen auf die fehlenden Laptops oder Tablets für Lehrer und Schüler reduzieren. Für die erfolgreiche Umsetzung der didaktischen Konzepte der Schulen zur Distanzlehre sind nach Auffassung der CDU-Fraktion kurzfristig technische Lösungen für fünf tragende Säulen erforderlich. "Es macht nur Sinn, wenn diese fünf Punkte ineinandergreifen", berichtet CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer auch aus eigener beruflicher Erfahrung als Lehrer.

Support durch externe Dienstleister?

So hat die CDU beantragt, dass die Verwaltung in Abstimmung mit den Schulleitungen möglichst einheitliche web-basierende Lernmanagementplattformen auswählt. Hierbei solle auch der mögliche Einsatz des vom Land NRW betriebenen Systems Logineo berücksichtigt werden. Für den Support des Systems auch durch externe Dienstleister soll die Verwaltung den Bedarf und die Kosten ermitteln. Den gleichen Service erwartet die CDU auch für ein datenschutzkonformes Videokonferenzsystem als Grundlage für die interaktive Distanzlehre. Im virtuellen Klassenraum müssten Dialoge mit den Schülern möglich sein. Der entsprechende Webservice müsse gegebenenfalls eingekauft werden, so die CDU.

Eine schnelle Bedarfsermittlung erwartet die CDU hinsichtlich der Endgeräte für Schüler und Lehrer. Die NRW-Landesregierung stellt Millionen zur Verfügung, um alle rund 200.000 Lehrer in NRW – in Hemer sind es rund 250 – mit Dienst-Computern und etwa 350.000 Kinder aus einkommensschwachen Familien mit Tablet-PC oder Laptops auf Leihbasis zu versorgen. Wie groß der Bedarf in Hemer ist, wurde noch nicht ermittelt. "Wir hätten gerne eine Standardisierung und eine Supportstruktur", so Dr. Michael Rübsam.

Der fünfte Punkte betrifft die Bedarfsermittlung für web-basierende Lernsoftware, die Schulbücher ergänzen oder ersetzen soll. "Die Interaktivität ist das große Plus", so Martin Gropengießer.

Schnelle Umsetzung des Digitalisierungskonzepts

Dass Hemer bei der Digitalisierung der Schulen nicht ganz bei Null anfange, ist für die CDU eine wichtige Grundlage. Im November 2019 sei das Digitalisierungskonzept der Schulen vorgestellt worden. 400.000 Euro stünden aktuell im Haushalt zur Verfügung. "Durch Corona hat die Digitalisierung jetzt eine ganz andere Bedeutung", fordert Martin Gropengießer eine schnelle Umsetzung.

Bild und Text erschienen im IKZ Hemer von Ralf Engel

24. Juni 2020

CDU Hemer nominiert Christian Schweitzer als Bürgermeisterkandidaten

Kommunalwahl 2020 - Einstimmiges Ergebnis für CDU Kandidaten


Von links: Wolfgang Römer, Christian Schweitzer (Bürgermeisterkandidat), Ann-Christin Schweitzer und Martin Gropengießer

Am Mittwoch den 24.06.2020 trafen sich die Christdemokraten Hemer zu einer Mitgliederversammlung, um Ihren Bürgermeisterkandidaten in der Aula des Woeste-Gymnasiums zu wählen.

Zunächst erläuterte der CDU Vorsitzende Martin Gropengießer den Partei-Mitgliedern welche Kriterien die Wahlkampfkomission der Kandidatenauswahl zu Grunde gelegt hat. Er betonte, dass die Fachkompetenz und Führungserfahrung in der Verwaltung für die CDU ausschlaggebend gewesen sind. "Wir setzen mit Christian Schweitzer bewusst auf einen jungen Kandidaten, der in erstaunlicher Weise diese Kriterien bereits jetzt optimal erfüllt. Die CDU und Christian Schweitzer sind zwei Seiten einer Medaille, es passt kein Blatt dazwischen. Zusammengefasst, ist Christian Schweitzer "unser bestes Pferd im Stall" und ein CDU Eigengewächs.", so Gropengießer.

Christian Schweitzer hob in seiner Vorstellung hervor, dass das Bürgermeisteramt in seiner Heimatstadt ein echter Traumberuf sei und er verstärkt in Zukunftsthemen investieren wolle. Die Sanierung von Kitas, Schulen, Spiel- und Sportplätzen sei wichtig, um Hemer noch attraktiver für junge Familien zu machen. Zudem müsse das Ehrenamt unbürokratisch unterstützt werden.

"Das ehrenamtliche Engagement unserer Bürger ist die größte Stärke Hemers. Egal, ob im Sportverein, in den Fördervereinen von Kindergärten oder Schulen, rund um den Sauerlandpark, bei der freiwilligen Feuerwehr, im Schützenverein oder anderen sozialen, kulturellen oder politischen Vereinen und Institutionen hält das ehrenamtliche Engagement vieler Personen unsere Gesellschaft zusammen." betonte Schweitzer während der Veranstaltung.

Bild und Text - Pressemitteilung CDU Hemer

27. Juni 2020

Schweitzers dritter Erfolg in der Woeste-Aula

Kommunalwahl 2020 - Der Baudezernent wurde von der Versammlung des CDU-Stadtverbandes zum Bürgermeisterkandidaten gewählt

Christian Schweitzer (2. v. li.) ist nun CDU-Bürgermeisterkandidat. Mit ihm freuen sich unter anderem seine Frau Ann-Christin sowie Martin Gropengießer (re.) und Wolfgang Römer vom Vorstand.

Die Unterstützung von der SPD, der GAH und der FDP hatte sich Baudezernent Christian Schweitzer schon gesichert, als er bei der Aufstellungsversammlung der CDU am Mittwochabend offiziell zum Bürgermeisterkandidaten gewählt wurde. Eine große Überraschung war es deswegen nicht, dass das CDU-Mitglied von seiner eigenen Partei in geheimer Wahl einstimmig angenommen wurde. CDU-Stadtverbandsvorsitzender Martin Gropengießer bezeichnete Schweitzer salopp als "bestes Pferd im Stall".

Hemer für Schweitzer einziger Ort für das Bürgermeisteramt

Die Aula des Woeste-Gymnasiums ist für Christian Schweitzer ein besonderer Ort, wie er in seiner Rede vor den Mitgliedern des Stadtverbands sagte: "In dieser Aula habe ich mein Abitur gemacht und wurde zum Beigeordneten gewählt". Schweitzer zeigte sich lockerer als noch bei den Aufstellungsversammlungen der FDP oder der SPD, griff Scherze von seinen CDU-Kollegen auf. Zudem präsentierte er das volle Programm seiner Bürgermeisterkandidatur. Zehn Punkte, unter anderem eine Attraktivitätssteigerung der Stadt einerseits für junge Familien und andererseits für die Wirtschaft, sowie eine moderne Verwaltung und Klimaschutz nannte er auf der Versammlung der CDU. Auf den Aufstellungsversammlungen der anderen Parteien hatte er nur einige Punkte daraus vorgetragen, bei der SPD vor allem die Überparteilichkeit als Merkmal herausgestellt. Auf seine Verbundenheit mit Hemer wies er aber sowohl bei der SPD, der FDP als auch bei der CDU hin. "Ich kann mir ein Bürgermeisteramt nur in meiner Heimatstadt vorstellen", versprach er. In der Felsenmeerstadt seien seine Freunde, seine Familie. Seine Tochter werde in dieser Stadt aufwachsen. "Hemer hat viel Potenzial", sagte der Baudezernent.

In einigen Fällen wurde Schweitzer auch konkreter. So sieht er vor allem im Westiger Park Ausbaubedarf für die Bedürfnisse junger Familien. Auch für das frei werdende Grundstück des Bestands-Hallenbades gebe es Entwicklungsmöglichkeiten. "Wir können mitten in der Innenstadt was Neues schaffen", erklärte er. Den Stadtwald könne er sich weniger als Wirtschaftswald, sondern eher als Mischwald vorstellen.

Zwei Ehrungen für jeweils 25 Jahre CDU-Mitgliedschaft

Im Anschluss an die Wahl des Baudezernenten zum CDU-Bürgermeisterkandidaten schloss sich noch die Jahreshauptversammlung des CDU-Stadtverbandes an. Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden Friedrich-Wilhelm Beckmann und Schatzmeister Philipp Röster geehrt.

Vorsitzender Martin Gropengießer wies auf der Versammlung ebenfalls auf rückläufige Mitgliederzahlen hin. "Da müssen wir anpacken", motivierte er zu der Werbung neuer Mitglieder.

Bild (CDU Hemer) und Text von Hendrik Schulze Zumhülsen (Veröffentlich im IKZ)

22. Juni 2020

Wahlprogramm als verbindliche Richtschnur

Kommunalwahl 2020

Martin Gropengießer, Holm Diekenbrock, Diana Naujocks, Wolfgang Römer und Professor Dr. Michael Rübsam stellten das Wahlprogramm der CDU für Kommunalwahl im September vor.

"Heimat. Zukunft. Hemer" – so lautet der Wahlslogan der CDU, mit dem sie in den Kommunalwahlkampf geht. Die Partei präsentiert ein Wahlprogramm, an dem alle Gliederungen des Stadtverbandes mitgearbeitet haben. Am 4. Juni verabschiedeten die Christdemokraten dieses Programm, das die Wähler zum einen informieren, zum anderen überzeugen soll. "Das Wahlprogramm gibt Auskunft darüber, was wir in Hemer verbessern möchten und ist zudem eine Richtschnur für die Arbeit der Fraktion in den nächsten fünf Jahren", sagt CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer. Wichtig ist der CDU, dass das Wahlprogramm nicht nur geschrieben, sondern regelmäßig überprüft wird, wo man mit der Aufgabenbewältigung steht.

Moderne Gemeindehallen für die Ortsteile

Im Bereich der Stadtentwicklung ist es der CDU weiter wichtig, Baulücken zu schließen, um den Flächenverbrauch zu verringern. Dabei sollen laut Partei nicht nur Einfamilienhäuser gebaut, sondern auch Geschosswohnungsbau realisiert werden. "Wir müssen auch etwas für die Ortsteile tun", so Wolfgang Römer. So setzt sich die CDU für Ihmert und Becke für eine moderne, vielseitig nutzbare Gemeindehalle ein. Eine Überplanung des Innenstadtbereichs vom Parkplatz An der Steinert bis hin zur Türmchenvilla unter Einbeziehung der Fläche hinter der Bücherei möchte die CDU forcieren, auch hinsichtlich der Regionale 2025. Die Parkanlagen sollen aufgewertet und besonderer Fokus auf den Westiger Park gelegt werden.

Die Nutzung erneuerbarer Energien ist in Verbindung mit dem Klimakonzept der Stadt Hemer weiter zu entwickeln, so die CDU, die sich zudem dafür einsetzt, das Gewerbegebiet in Deilinghofen um das Gelände der KEA zu erweitern.

Ein Dauerthema ist der Weiterbau der A 46 und die damit verbundene Reduzierung des innerstädtisches Verkehrs; Planungen für Entlastungsstraßen im Stadtgebiet und den Ortsteilen sind ein Ziel. Klimafreundliche Mobilität hat die CDU im Blick. "Neben dem Azubi-Ticket setzen wir uns im Bereich des ÖPNV für ein Schüler- und ein Seniorenticket ein", so Römer. Ein Dorn im Auge ist der CDU der Verkehrsschilderwald, der zurückgebaut werden müsse. Weiterhin sollen die Bemühungen um ein schelles Internet forciert werden.

Für eine funktionierende digitale Verwaltung soll ein Digitalisierungsmanager eingestellt werden. Das Onlinezusatzgesetz verpflichte die kommunalen Ebenen, Verwaltungsdienstleistungen bis Ende 2020 anzubieten, so Römer.

Engagement für familienfreundliche Stadt

Die CDU wird an ihrem Engagement für eine familienfreundliche Stadt weiter festhalten, die Verbesserung von Familie und Beruf bleibt weiter Ziel der CDU. Wichtig sei die dezentrale Jugendarbeit außerhalb des gut angenommenen Jugendzentrums, erläutert Diana Naujocks, und das Ferienfreizeitprogramm würde verstärkt unterstützt. Zudem will sich die CDU dafür einsetzen, dass das Alte Amtshaus als Bürgerzentrum für alle Generationen mit Leben gefüllt wird.

Im Bereich von Schule und Bildung ist es der CDU weiter wichtig, den Elternwillen zu berücksichtigen und das Angebot eines bedarfsgerechten und ausgewogenen Ganztags- und Betreuungsangebotes vorzuhalten. "Schule muss als positiver Lern- und Lebensraum wahrgenommen werden", so Professor Michael Rübsam. So sollen weitere Investitionen in die Schulen folgen, und auch moderne Medien an den Schulen sind ein Muss. Zudem fordert die CDU ein Schulwegsicherungskonzept für die Stadt.

Im Kultur- und Freizeitbereich sieht die CDU den Sauerlandpark weit vorne und strebt Maßnahmen an, um den Tagestourismus zu stärken. "Die Bücherei soll zu einer barrierefreien Bücherei der Generationen umgebaut werden, und betreffend der VHS wünschen wir uns mehr Kurse für Hemer", so Holm Diekenbrock. Für das Stadtarchv müsse dringend personelle Verstärkung her, so Diekenbrock.

Die Weiterentwicklung als Sportstadt ist der CDU wichtig. "Die städtische Sportinfrastruktur muss durch Investitionen erhalten bleiben", erläutert Martin Gropengießer. Intakte Sportplätze und Umkleidegebäude sind für die CDU ein Muss. Sie fordert einen neuen Sportstättenentwicklungsplan.

"Wir wollen die nachhaltige Haushaltsführung fortsetzen und das strukturelle Defizit abbauen. Aber wir möchten uns auch nicht kaputtsparen, sondern nötige Investitionen tätigen", betont der CDU-Chef.

Bild und Text erschienen im IKZ Hemer von Carmen Ahlers



Hier können Sie das Wahlprogramm herunterladen oder online ansehen.



14. Februar 2020

CDU-Hemer stellt sich für die Ratswahl auf

Kommunalwahl 2020

Die Hemeraner Christdemokraten bereiten sich auf die bevorstehende Kommunalwahl am 13. September 2020 vor. In einer gut besuchten Mitgliederversammlung stellten sie ihre Ratskandidatinnen und Ratskandidaten für die 19 Hemeraner Wahlbezirke auf. Dabei setzt die CDU-Hemer einerseits auf personelle Kontinuität und andererseits auch auf vier neue Gesichter, die die ausscheidenden Ratsmitglieder Renate Tuschhoff, Hans Schmöle, Ingo Nix und Robin Lötters ersetzen. "Unser Ziel ist es, dass Christian Schweitzer Bürgermeister wird, wir erneut alle 19 Wahlkreise direkt gewinnen und wir wieder stärkste Fraktion im neuen Hemeraner Stadtparlament werden", formuliert CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer die Zielperspektive seiner Partei.

In den letzten Jahren habe die CDU-Hemer durch zahlreiche Anträge, Initiativen und Impulse das Leben der Bürgerinnen und Bürger in Hemer verbessern können. Durch Sacharbeit habe man Hemer weiterentwickelt, so z. B. in den Bereichen Schule, Finanzen, Sport und Kultur. Die CDU-Hemer möchte mit einem ausgewogenen Personalangebot und klaren inhaltlichen Zielen der Hemeraner Bürgerschaft ein sehr gutes Wahlangebot machen. "Unsere Kandidatinnen und Kandidaten kommen aus allen Ortsteilen, allen Altersgruppen, allen Berufsbereichen und aus vielen Vereinen und Verbänden in Hemer. Wir sind die Bürgerpartei der Mitte!", freut sich Martin Gropengießer über die Kommunalwahl-Mannschaft der CDU.

Unter dem Motto "Heimat. Zukunft. Hemer!" steht der anstehende CDU-Wahlkampf. "Heimat ist unsere Identität, unsere Zukunft müssen wir gemeinsam gestalten, um Hemer voranzubringen", erläutern die Christdemokraten ihren Wahlslogan. Um als Volkspartei der Mitte breite Wählerschichten abzudecken, müsse die CDU sich wieder stärker auf die Wurzeln der Partei besinnen. "Die christlich-soziale, die konservative und die liberale Tradition muss in allen Bereichen wieder gleichstark abgebildet werden. Dabei sagen wir zu allen extremen Positionen ein klares Nein!", so Gropengießer mit dem Hinweis auf die Ereignisse in Erfurt und Berlin weiter. Auch Landratskandidat Marco Voge blickte kritisch auf die Entwicklungen in Thüringen und fordert zur Besonnenheit und zur Rückbesinnung auf die Diskussion um die Lösung der Probleme der Menschen.

In der anschließenden Wahl der Ratskandidatinnen und -kandidaten kommen als neue Gesichter Sandra Fischer, Lena Sablowski und Yasmin Fischer hinzu. Die Reserveliste wird von Martin Gropengießer, Wolfgang Römer und Holm Diekenbrock angeführt.

Bild und Text - Pressemitteilung CDU Hemer

17. Januar 2020

Gabriele Wallbaum-Strecker, Tim Schneider und Philipp Röster sollen erneut für die CDU Hemer in den Kreistag ziehen

Landratskandidat in Feuerwehrkluft bei CDU-Mitgliederversammlung in Hemer


Von links: Wolfgang Römer, Christian Schweitzer (Bürgermeisterkandidat), Philipp Röster (Kreistagskandidat), Gabriele Wallbaum-Strecker (Kreistagskandidatin), Hom Diekenbrock, Tim Schneider (Kreistagskandidat), Karsten Meininghaus (CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender), Marco Voge (Landratskandidat) und Martin Gropengießer.

Am Freitag den 17.01.2020 trafen sich die Christdemokraten Hemer in der Gaststätte im Bräucken um ein Votum für drei Kreistagskandidaten abzugeben. Diese Empfehlung gibt der Stadtverbandsvorstand an den Kreisverband weiter. In einer Kreisverbandsvertreterversammlung im März werden die drei Kandidaten dann offiziell nominiert. "So ein Verfahren gibt es auch nur in Deutschland", kommentierte Holm Diekenbrock als er das Verfahren für alle Vorlas.

Bevor ein Votum abgegeben werden konnte, stellten sich alle drei Kandidaten vor. Als "Dienstälteste" durfte Gabriele Wallbaum-Strecker beginnen. Sie wurde schon drei Mal in den Kreistag gewählt. Gabi strebt an weiterhin die Stadt Hemer mit dem Märkischen Kreis enger zu vernetzen. Philipp Röster möchte gerne die Arbeit im Kreistag fortsetzen. Er ist schon seit zwei Legislaturperioden im Kreistag und vertritt den Wahlkreis aus Hemer. Weiterhin möchte er die "Kreisverwaltung grillen – durch simple Nachfragen und die Arbeit der Verwaltung kritisch hinterfragen um das Beste für den Bürger umzusetzen" so Röster. Tim Schneider, 33 Jahre alt und seit einer Wahlperiode im Kreistag vertreten. Für sein Studium hatte er den Märkischen Kreis verlassen und kehrte anschließend wieder zurück und ist in Lüdenscheid bei einer Firma beschäftigt.

Außerdem konnte die CDU Hemer drei Gäste begrüßen. Der Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag Karsten Meininghaus zählte mehrere Projekte auf, die die CDU Fraktion umgesetzt hat in den letzten Jahren. "Viele Themen aus dem Kreistag scheinen für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort weit weg zu sein, aber einige Entscheidungen haben weitreichende Auswirkungen auf die Kommunen. In den vergangenen fünf Jahren ist viel Positives erreicht worden - daran müssen wir anknüpfen.", so Meininghaus

In Feuerwehrkluft war Marco Voge erschienen: Extra für die Mitgliederversammlung hatte er seine 24-Stunden-Schicht unterbrochen, die er seit mehreren Jahren bei den Feuerwehren in Hemer, Menden und Plettenberg einlegt. Marco Voge will neuer Landrat im Märkischen Kreis werden und bekam auch das Votum der CDU Hemer. Drei Dinge stellt Marco als sein Wahlprogramm für die Kommunalwahl vor.

Auf Voges Agenda stehen u.a. die Sicherheit, die Weiterentwicklung des Kreises als Wirtschaftsstandort sowie die Etablierung von Zukunftswerkstätten zu verschiedenen Themen.

    1. "Es ist immens wichtig, der Polizei den Rücken zu stärken und die Polizeipräsenz in der Fläche zu gewährleisten. Die Menschen müssen sich auch in Zukunft darauf verlassen können, dass die Polizei für sie da ist."
    2. "Ein gesunder Wirtschaftsstandort, gespickt mit Weltmarktführern und den ackernden Menschen vor Ort, ist das Rückgrat des Märkischen Kreises."
    3. "Auch bei der Bildung, Digitalisierung, beim Ehrenamt und Tourismus will ich auf das vorhandene Knowhow setzen, um gemeinsam mit den Menschen den Märkischen Kreis fit für die Zukunft zu machen."
Abschließend bedankte sich Voge beim CDU-Stadtverband Hemer und dem Vorsitzenden Martin Gropengießer für die bisherige "sehr gute Zusammenarbeit". Im Hinblick auf die Kommunalwahl sagte er: "Der intensive Austausch vor Ort mit Ihnen und Euch ist mir enorm wichtig. Auch auf die Zusammenarbeit mit Christian Schweitzer freue ich mich sehr. Er ist der ideale Bürgermeisterkandidat für Hemer. Lasst uns weiterhin Hand in Hand zusammenarbeiten und für die Menschen in Hemer und im Märkischen Kreis ackern."

Der Bürgermeisterkandidat der CDU Hemer Christian Schweitzer sprach ein kurzes Grußwort an die Versammlung während die Stimmen ausgezählt wurden. Die Vernetzung zwischen Kreis und Stadt sind sehr wichtig. Die Zusammenarbeit mit den drei Kreistagskandidaten und Marco Voge war immer konstruktiv und hat Hemer vorangebracht. "Das sollten wir in Zukunft fortsetzen", so Schweitzer.

Bild und Text - Pressemitteilung CDU Hemer

07. Dezember 2019

Marodes Dach, Fenster undicht, Kanal zu klein

1,3 Millionen Euro werden für die Sanierung der Ebbergkirche veranschlagt. Paul Ziemiak setzt sich für Zuschuss ein


Die Ebbergkirche muss dringend saniert werden. Bundestagsabgeordneter Paul Ziemiak, CDU-Chef Martin Gropengießer und Kirchmeister Jörg Schulz zeigen die Schäden oben unterm Kirchdach.

Über mehrere schmale Leitern geht es bis ganz nach oben in den Turm der Ebbergkirche, vorbei am Glockenturm bis in den Dachstuhl des Turmhelms. Der erste Blick geht zu den Fenstern. Der Blick über die Stadt ist großartig. Die herrliche Aussicht ist aber nicht Grund, um den Turm zu besteigen. Vielmehr will Kirchmeister Jörg Schulz zeigen, dass die älteste evangelische Kirche in der Stadt dringend sanierungsbedürftig ist. Im Jahr 2010 fand bereits eine aufwändige Sanierung im Inneren des Gotteshauses statt, jetzt muss es an die Bausubstanz gehen. "Seit 2015 beschäftigen wir uns jetzt damit, und es muss jetzt dringend losgehen", sagt Jörg Schulz, der am Donnerstag den Bundestagsabgeordneten Paul Ziemak und den Hemeraner CDU-Chef Martin Gropengießer durch die Kirche führte.

Die Kirchengemeinde hofft auf Zuschüsse aus dem Förderprogramm "Denkmalschutz und Baukultur", und Paul Ziemiak will sich in Berlin für die Sanierung der seit 1982 unter Denkmalschutz stehenden Ebbergkirche einsetzen. Parallel wird noch nach anderen potenziellen Fördertöpfen gesucht, denn die Summe, die die evangelische Kirchengemeinde aufbringen muss, liegt aktuell bei rund 1,3 Millionen Euro.

Mit dem Baubeginn muss noch gewartet werden

Durch ihre Lage auf einem der höchsten Punkte in Niederhemer prägt die Ebbergkirche das Stadtbild in diesem Bereich. "Dieses Gebäude muss erhalten und in seiner Substanz langfristig gesichert werden", so Martin Gropengießer, und Paul Ziemiak verspricht: "Ich werbe in Berlin für diese bedeutende Kirche!"


Die Holzbohlen im Kirchenschiff müssen erneuert werden. Das wurde beim Rundgang deutlich.

Die Untere Denkmalbehörde hat im November des vergangenen Jahres die Erlaubnis für die Sanierung gegeben, und es ist höchste Zeit, dass Bewegung in den Prozess kommt. Jetzt sofort zu beginnen, sei nicht möglich, weil sonst keine Fördergelder fließen könnten, sagt Jörg Schulz, dem es unter den Nägeln brennt, loszulegen. Aktuell bestehe für die Kirchbesucher keine Gefahr, berichtet er und fügt hinzu, dass Gottesdienste und Veranstaltungen weiterlaufen könnten. Die Kirche sei dann halt eingerüstet und optisch vorübergehend halt nicht so ansprechend.

Es gibt große und kleinere Baustellen im Bereich der Kirche. Eine der größten Baustellen ist das Dach, und diese Maßnahme verschlingt mit über 500.000 Euro auch den größten Teil des Geldes. Das Dach ist abgängig und die Verschieferung kaputt. Die darunter liegende Holzschalung ist teilweise verfault und muss komplett ersetzt werden. Provisorische Abdichtungen bringen keinen Erfolg mehr. Im Dachstuhl gibt es Fäulnis und Nässe.

Erweiterung des Kanals ebenfalls notwendig

Beschädigungen sind zudem unter anderem an der Bruchsteinfassade und am großen Kirchfenster im Altarbereich festgestellt worden. Auch hier dringt Wasser in die Kirche. "Auch der Kanal muss teilweise erweitert werden", berichtet der Kirchmeister. Die Finanzierung ist das größte Problem, denn mit 30.000 Euro, die die Gemeinde im Jahr von der Landeskirche bekommt, kommt man nicht weit. Die Sanierung der Ebbergkirche ist so zwingend, dass jeder mögliche Cent dafür zurückgelegt wird. "Auch bei einer Förderung werden wir zusätzliche Mittel aufnehmen müssen", beschreibt Jörg Schulz. die finanzielle Lage.

Bild und Text erschienen im IKZ Hemer von Carmen Ahlers

15. November 2019

Gewerbegebiete und Wohnraum im Fokus

CDU-Klausurtagung zum Haushalt: Christdemokraten wollen unter anderem die Stadt als Arbeitgeber beliebter machen


Wolfgang römer, martin Gropengießer und holm diekenbrock vom Vorstand des CdU-stadtverbandes haben am mittwoch die ergebnisse der CdU-klausurtagung vorgestellt.

"Die Ausgaben in den nächsten Jahren haben die Größenordnung wie damals die Landesgartenschau", betrachtet CDU-Fraktionsvorsitzender Martin Gropengießer die aktuelle Haushaltsplanung von Stadtkämmerer Sven Frohwein (CDU). Trotzdem, so haben es die Christdemokraten in ihrer zweitägigen Klausur in Balve-Eisborn zusammen beschlossen, enthalte der Haushaltsplan eine gute Mischung aus Investitionen und Konsolidierung, also im Endeffekt Ausgaben und Sparmaßnahmen. Ein paar Anmerkungen hat die CDU aber schon. Vor allem will die Partei die Stadt als Arbeitgeber beliebter machen und mehr Wohnraum sowie Gewerbegebiete schaffen.

Etwas ist den Christdemokraten nämlich aufgefallen: Die Stelle eines IT-Managers war schon im Stellenplan des vergangenen Haushalts vorhanden. Nach fast einem Jahr konnte diese aber laut CDU immer noch nicht besetzt werden. "Die Verwaltung sollte sich Gedanken machen, was man machen kann, damit diese Stelle besetzt wird", fordert Martin Gropengießer. Die Stadt Hemer müsse ein attraktiverer Arbeitgeber werden, der Fachkräfte anlocke.

Kostenfreie Physiotherapie für Stadt-Mitarbeiter

In die gleiche Kerbe schlägt auch der von der CDU vorgeschlagene Ausbau des Gesundheitsmanagements der Verwaltung. "Der Krankenstand in der Stadtverwaltung ist nach wie vor ein Problem", sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende. Dabei setzt die Partei darauf, dass die Leistungen des im Haushaltsplan mit einem 0,38 Stellenanteil besetzten Physiotherapeuten für die Arbeitnehmer der Stadt kostenfrei ist. "Natürlich soll der Physiotherapeut außerhalb der Arbeitszeit besucht werden. Aber wenn der Krankenstand sinkt, bedeutet dies auch Einsparungen für die Stadt", so Gropengießer. Ein weiterer Vorteil: Die Stadt werde damit als Arbeitgeber attraktiver.

Altes Hallenbad soll keine "Betonwüste" hinterlassen

Auch die Einstiegsgehälter für die Feuerwehr sollen laut einem CDU-Antrag ab 2020 von der Besoldungsgruppe A7 auf A8 erhöht werden. "Auch Feuerwehrleute sind im Moment sehr gefragt. Der Markt ist hart umkämpft", erklärt Wolfgang Römer, stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender der CDU.

Wichtig sind den Christdemokraten auch die Bereitstellung von Wohnraum und Gewerbegebieten. "Die Wohngebiete, die wir jetzt haben, sind nahezu erschöpft", verweist Römer auf die Baugebiete an den Stadtterassen und am Iserbach. Die CDU sehe in diesem Punkt einen vordringlichen Bedarf, weitere Wohngebiete zu entwickeln.

Ihr Augenmerk hat die Partei auch auf das bald abzureißende Bestandshallenbad gerichtet. Möglichst schnell solle dafür ein Exposé für einen Investorenwettbewerb ins Netz gestellt werden, um die Marktlage und Nutzungsmöglichkeiten für das Grundstück abzufragen. Damit will die CDU vermeiden, dass gegenüber dem neu errichteten Hallenbade eine unansehnliche Brachfläche entstehe. "Wir wollen keine Betonwüste", erklärt Martin Gropengießer.

Die Partei setzt außerdem darauf, Hemer als Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln. "Gewerbegebiete sind unser finanzieller Garant. Ohne die haben wir es schwer", verweist Gropengießer auf die Rekordgewerbesteuereinnahmen von über 36 Millionen Euro, ohne die ein fiktiv ausgeglichener Haushalt gar nicht möglich wäre. Die CDU bestehe deswegen weiter darauf, die Kommunale Erstaufnahmeeinrichtung (KEA) zu verlegen, um dort mehr Gewerbeflächen zu ermöglichen. Die Verwaltung solle zudem damit beauftragt werden, weitere Gewerbeflächen zu finden.

Zum Thema Umwelt möchte die CDU einerseits den Waldlehrpfad in Niederhemer wiederaufleben lassen, andererseits möchte die Partei die Möglichkeit eines Gratis-Schülertickets für den öffentlichen Nahverkehr prüfen. "Ich sehe es täglich, dass viele Eltern ihre Kinder fast bis zur Eingangstür bringen", erzählt Martin Gropengießer.

Dann gibt es allerdings doch noch einen Posten in der Haushaltsplanung, an der sich die CDU stört. Dieser steht aber weniger mit der Stadtverwaltung in Verbindung. Mit 23,6 Millionen Euro übersteige die Kreisumlage, so die CDU, die gesamten Personalkosten der Stadt ohne Versorgungsleistungen und erhöhe sich auch noch in den kommenden Jahren. "Da kann man überhaupt nicht gegen ansparen", erklärt Holm Diekenbrock, stellvertretender CDU-Stadtverbandsvorsitzender. Andere Städte und Kommunen sehen das laut CDU ähnlich. Aus diesem Grund sehen die Christdemokraten den Kreis in der Verantwortung, die Ausgaben zu verringern – möglicherweise mit einem "selbst auferlegten Spardiktat".

Bild und Text erschienen im IKZ Hemer von Hendrik Schulze Zumhülsen

27. September 2019

Christian Schweitzer als Bürgermeisterkandidaten vorgestellt

CDU, SPD, GAH und FDP unterstützen Christian Schweitzer als gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten


Von links: Holm Diekenbrock, Martin Gropengießer, Christian Schweitzer, Wolfgang Römer und Sven Frohwein

Eine große Ratsmehrheit möchte ab der Kommunalwahl 2020 die Zukunft der Stadt Hemer gemeinsam mit Christian Schweitzer als Bürgermeister gestalten. So zeigten die Partei‐/Fraktionsvorsitzenden der CDU, SPD, GAH und FDP bei einem gemeinsamen Pressetermin auf, dass sie bereits in den ersten Gesprächen über einen möglichen gemeinsamen Kandidaten ein vergleichbares Anforderungsprofil im Blick hatten. Die letzten Jahre hätten gezeigt, dass ein Bürgermeister eine große Verwaltungskompetenz und ein breites politisches Netzwerk benötige. Zudem müsse er bürgernah, engagiert und wirtschaftsstark sein. Schließlich komme auch nur eine Person aus Hemer in Betracht, da die Verbundenheit zur Heimatstadt sehr wichtig sei. Schnell sei dann der Name Christian Schweitzer gefallen, da dieser das gemeinsame Anforderungsprofil zu 100 % erfülle.

Martin Gropengießer freut sich sehr, dass Christian Schweitzer nach gründlicher Überlegung signalisiert hat, als Kandidat zur Verfügung zu stehen: "Aus Sicht der CDU ist Christian Schweitzer der richtige Bürgermeister für Hemer, da er schon heute als Baudezernent die Fachkompetenz und Steuerungsebene des Hemeraner Verwaltungsvorstandes darstellt, als Bürgermeister aber auch die direkte Entscheidungskompetenz hätte, um mehr Tempo und Qualität in die Entwicklung Hemers zu bringen."

"Christian Schweitzer ist trotz seines jungen Alters sehr verwaltungserfahren und verfügt über ein großes Netzwerk auf der Bundes‐ und Landesebene. Nicht ohne Grund konnte er so in den letzten Jahren wichtige Fördermittel (Rückbau AVB, Hallenbadneubau, Friedenspark, etc.) nach Hemer holen.", bekräftigen Thomas Fischer und Hans‐Peter Klein die Unterstützung der SPD.

"Wir unterstützen Christian Schweitzer, da er die erforderliche Fachkompetenz besitzt, die ein Bürgermeister als Chef der Verwaltung dringend benötigt. So hat Christian Schweitzer in seiner bisherigen Verwaltungslaufbahn alle Fach‐ und Hierarchieebenen der Stadtverwaltung durchlaufen und sein Können schon dauerhaft bewiesen.", unterstreicht Jörg Roßbach die Unterstützung der GAH.

Für die FDP stellt Arne Hermann Stopsack klar: "Wir als FDP unterstützen Christian Schweitzer, weil wir von ihm wieder langfristige Perspektiven in der Stadtentwicklung Hemers erwarten. Dafür hat er die nötige Fachkompetenz, das Engagement und auch den Mut zu Entscheidungen. Unverzichtbar sind auch sein breites Netzwerk in Politik und Verwaltung auf allen Ebenen sowie die Rückendeckung im Rat der Stadt. Ein Bürgermeister ohne Ratsmehrheit hingegen ist letztlich eine lahme Ente."

Beeindruckt von der großen Unterstützung verdeutlicht Christian Schweitzer, dass die Zukunft seiner Heimatstadt nur gemeinsam zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger gestaltet werden kann: "Es ist für mich eine große Ehre, dass die CDU, SPD, GAH und FDP mich als Bürgermeister für unsere Heimatstadt empfehlen. Schon heute betrachte ich es als Geschenk, als Baudezernent die Entwicklung Hemers mitgestalten zu dürfen. Hemer ist eine wunderschöne und lebenswerte Stadt, die sich jedoch stetig weiterentwickeln und aktuelle Herausforderungen meistern muss. Als Bürgermeister läge es mir dabei am Herzen, mehr Geschwindigkeit in die Entwicklung unser Stadt zu geben und das Hemeraner Selbstverständnis bzw. Wir‐Gefühl aus der Landesgartenschauzeit wieder aufleben zu lassen. Dabei möchte ich die Bürgerinnen und Bürger stets mitnehmen, da die Verwaltung ein transparenter Dienstleister für den Bürger sein muss. Ich verspreche daher schon jetzt, dass ich mich mit ganzem Herzen und meiner ganzen Kraft zum Wohle unserer Heimatstadt einsetzen werde!"

Zur Person:

  • Christian Schweitzer ist 32 Jahre alt und in Hemer aufgewachsen.
    - Er wohnt mit seiner Frau Ann‐Christin und seiner einjährigen Tochter Louisa in der Nähe des Sauerlandparks.
  • Nach dem Abitur am Woeste‐Gymnasium hat Christian Schweitzer ein duales Verwaltungsstudium zum Diplom‐Verwaltungsbetriebswirt absolviert. Anschließend hat er berufsbegleitend ein Masterstudium zum Wirtschaftsjuristen abgeschlossen.
  • Seinen Zivildienst hat Christian Schweitzer an der Felsenmeerschule (Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung) geleistet.
  • Seit 12 Jahren steht Christian Schweitzer nun im Dienst der Stadt Hemer und hat in dieser Zeit diverse Fach‐ und Hierarchieebenen durchlaufen. Seit 2017 ist er als Baudezernent Mitglied des Verwaltungsvorstandes und mittlerweile als Erster Beigeordneter auch der allgemeine Vertreter des Bürgermeisters.
  • In seiner Freizeit versucht Christian Schweitzer möglichst viel Zeit mit seiner Familie und Freunden zu verbringen, engagiert sich als nebenamtlicher Dozent an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und ist Mitglied der CDU, des Bürger‐ und Heimatvereins sowie des Fördervereins des Sauerlandparks.

  • Bild und Text (Privat)

    08. Juli 2019

    Peter Strecker rückt für Carmen Drobela in den Rat nach

    CDU-Chef Martin Gropengießer hebt die für die Partei wertvollen juristischen Kenntnisse der scheidenden Ratsfrau hervor


    Carmen Drobela (3.v.re.) wurde von Martin Gropengießer, Diana Naujocks, Wolfgang Römer und Holm Diekenbrock verabschiedet. Peter Strecker (3.v.li.) rückt in den Rat nach

    Kurz vor der Sommerpause gibt es eine personelle Veränderung in der CDU-Fraktion und im Rat der Stadt Hemer. Carmen Drobela beendet ihre aktive politische Arbeit und legt ihr Ratsmandat aus persönlichen Gründen nieder. Die gelernte Juristin, die seit 2007 als sachkundige Bürgerin und seit 2014 als Ratsfrau aktiv war, beendet damit vorerst ihre aktive Arbeit. "Mir hat die Arbeit in der CDU und im Rat immer viel Freude bereitet und ich kann mir auch vorstellen, dass ich irgendwann wieder aktiv einsteigen könnte", so Drobela weiter, die zwar das Ratsmandat abgibt, in der CDU aber weiter mitarbeitet.

    CDU-Fraktionsvorsitzender Martin Gropengießer hebt ihre juristischen Kenntnisse hervor, die die Beratungen der Fraktion stets vorangetrieben haben. "Mit Carmen Drobelas Mandatsverzicht verliert die CDU-Fraktion eine gestandene Kommunalpolitikerin, die auch über die Fraktionsgrenzen hinweg aufgrund ihrer bescheidenen Art und fachbezogenen Arbeit anerkannt war."

    Carmen Drobela gewann den Wahlbezirk Woesteschule 2014 mit knapp 47 Prozent der Stimmen direkt. Diesen Wahlbezirk wird bis zur Wahl 2020 ihr Nachrücker auf der Reserveliste betreuen. Peter Strecker, auch seit vielen Jahren Mitglied der CDU-Fraktion, tritt das Ratsmandat motiviert an. "Ich freue mich über meine zukünftige politische Arbeit im Rat, um an der Weiterentwicklung Hemers aktiv mitzugestalten", erläuterte Strecker. Nach diesem personellen Wechsel konzentriert sich die CDU wieder voll auf die anstehenden Aufgaben

    Bild (Privat) und Text erschienen im IKZ Hemer

    04. Juli 2019

    Steuerreform wird auch in Hemer Lasten neu verteilen

    CDU stellt mit Generalsekretär Paul Ziemiak die geplanten Änderungen vor und will Steuererhöhungen vermeiden


    Die CDUI informierte über die geplante Änderung der Grundsteuer: (v.li.) Wolfgang Römer, Martin Gropengiesser, CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak und Beigeordneter Sven Frohwein

    Die Felsenmeerstadt hat schon eine der höchsten Grundsteuern B in Nordrhein-Westfalen und jede Veränderung geht den Bürgern richtig ans Portemonnaie. Die steht jetzt für 2025 an und beschäftigt Politik und Verwaltung. Auch wenn es noch mehr Fragezeichen als Antworten gibt, machte die CDU die Grundsteuer zum Gesprächsthema mit ihrem heimischen Generalsekretär Paul Ziemiak.

    Nach der Grundsatzentscheidung des Bundeskabinetts zur umstrittenen Grundsteuerreform in der vergangenen Woche soll für die künftige Berechnung der Grundsteuer neben dem Boden- auch der durchschnittliche Mietwert einer Immobilie ermittelt werden. Der Kompromiss sieht allerdings ausdrücklich eine Öffnungsklausel für die Bundesländer vor. Die schwarz-gelbe Landesregierung in Düsseldorf hat sich bislang noch nicht geäußert, zu welchem Modell sie tendiert. Hemers CDU jedenfalls geht von der Pauschalbewertung nach Immobilienart und Mietniveau aus. "Hemer ist das typische Beispiel für eine Stadt, wo jede Entwicklung sofort sichtbar wird", sagte Paul Ziemiak zur Neubemessung. "Es hat unheimliche Auswirkungen auf die Kommunen", so CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer. Welche das genau sein werden, ist noch gar nicht absehbar.

    Die Grundsteuer B ist auch für Hemer nach der Gewerbesteuer die zweitwichtigste Einnahmequelle. Bei dem derzeitigen Hebesatz von 680 nimmt die Stadt 7,8 Millionen Euro ein. In den 396 Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen reichte die Spanne 2018 bei der Grundsteuer B von 230 Prozent in Verl (der neuen Heimat von Hemers ehemaligem Bürgermeister Michael Esken) bis zum Höchstsatz mit 959 Prozent in Bergneustadt (Oberbergischer Kreis). Die Nachbarstädte liegen bei 469 Prozent in Iserlohn und 595 in Menden. Nur in Altena machen 910 Prozent den Grundbesitz noch teurer. "Unser Ziel ist es, Steuererhöhungen zu verhindern", so Gropengießer.

    "Es wird eine Umverteilung, aber keine Steuererhöhung geben", prognostiziert Hemers Beigeordneter und Kämmerer Sven Frohwein. Die Neuberechnung der Grundsteuer sei das größte Reformprojekt der letzten 20 Jahre. Für die Stadt müsse die Einnahmequelle gleich gehalten werden. Für die einzelnen Grundbesitzer wird sich gleichwohl eine Verschiebung ergeben.

    Alle Grundstücke müssen neu bewertet werden

    Für eine hochwertige Bebauung auf einem teuren Grundstück werden Eigentümer voraussichtlich mehr bezahlen müssen, das Häuschen auf dem Lande bei niedrigeren Bodenrichtwerten könnte günstiger werden. Auf die Kommunen und die Finanzämter sieht Sven Frohwein jedenfalls eine Menge Arbeit zukommen, denn alle Grundstücke müssen bis 2022 neu bewertet werden.

    Wegen des Wohnungsmangels hat Berlin auch die Grundsteuer C für unbebaute Grundstücke im Visier. "Wir müssen auch ran an nicht bebaute Grundstücke", sagte Paul Ziemiak in Anbetracht von Baugrundstücken als Spekulationsobjekten. Für Hemer ist das Thema nicht dramatisch. "Wir denken politisch an keine Grundsteuer C", sagte Wolfgang Römer, stellv. CDU-Vorsitzender.

    Bild und Text von Ralf Engel (IKZ Hemer)

    27. April 2019

    "Durch Sachpolitik das Lebensumfeld der Bürger verbessern"

    CDU blickt auf der Jahreshauptversammlung zufrieden auf die Arbeit. Generalsekretär Paul Ziemiak wirbt für Europa


    Der CDU Stadtverband nahm auf der Jahreshauptversammlung Ehrungen vor: (v.li.) Landtagsabgeordneter Marco Voge, Vorsitzender Martin Gropengießer, Monika Lenninghaus, Gabriele Wallbaum-Strecker, Wolfgang Römer, Holm Diekenbrock und CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak.

    Geballte Informationen aus Bund, Land und Stadt erhielten die Christdemokraten auf der Hauptversammlung des CDU-Stadtverbandes, da wurden die Regularien in der fast dreistündigen Sitzung am Donnerstagabend schon fast zur Nebensache. Erstmals in seiner neuen Funktion als CDU-Generalsekretär war Paul Ziemiak zu Gast, der zum Thema "Deutschland und Europa vor entscheidenden Wahlen" sprach.

    Ziemiak dankte den CDU-Mitgliedern für ihr Engagement und insbesondere dem Landtagsabgeordneten Marco Voge, der seine Stimme für den Wahlkreis in Düsseldorf erhebe. Mit Blick auf die Europawahl sprach er von entscheidenden Jahren, in der die Weichen für die Zukunft gestellt würden. "Es reicht nicht aus, für Europa zu sein, es geht darum, wie sieht Europa in den nächsten fünf Jahren aus", so Ziemiak, der eine rationale Debatte über die Zukunftsfragen einforderte. Die Themen Frieden, Wohlstand und Sicherheit stellte er dabei in den Mittelpunkt.

    Städtebauliche Chance am Hallenbad-Standort

    Hemers Erster Beigeordneter Christian Schweitzer informierte über die aktuelle Stadtentwicklung mit der Entwicklung neuer Baugebiete und Gewerbeflächen. Die Millionenförderung für das Hallenbad bedeute für die Stadt eine jährliche Zuschussreduzierung um rund 100.000 Euro. Am bisherigen Standort ergebe sich eine "städtebaulich einmalige Chance für eine 1A-Lage in der Innenstadt". Hierbei gehe Sorgfältigkeit vor Schnelligkeit.

    Der Landtagsabgeordnete Marco Voge dankte für die gute Zusammenarbeit mit Stadtverband und Fraktion. Wie das kommunalpolitische Ehrenamt aufgewertet werden kann, gehöre aktuell zu den Herausforderungen. Die vom Landtag beschlossene Abschaffung der Stichwahlen bei Bürgermeister- und Landratswahlen habe er überzeugt mitgetragen. Am Thema Ihmerter Straße wolle er dranbleiben.

    Den Informationsreigen komplettierte Martin Gropengießer mit einem Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre mit zwei Wahlen. Hemers CDU stehe für Kontinuität und für Aufbruch, sieht der Vorsitzende die Partei als politischen Motor. Durch überzeugende Sachpolitik solle das Lebensumfeld der Bürger in Hemer verbessert werden. Viele Anträge trügen die Handschrift der CDU, so zum Hallenbad, Schulerweiterungen, integrativen Spielplatz oder Kunstrasen. Diese Zukunftsinvestitionen seien ohne die vom Bürgermeister geforderte Steuererhöhungen ermöglicht worden. Gut vertreten und vernetzt sieht er die Hemeraner CDU auch im Kreis und in den Parteigliederungen. Gropengießer erinnerte auch noch einmal an den Verlust durch den Tod Hermann-Josef Geismanns.

    Eine große Aufgabe bleibe die Mitgliedergewinnung, denn der Mitgliederbestand ist weiter gesunken. Mit Blick auf die Europawahl appellierte er: "Wir dürfen Europa nicht den Antidemokraten und Antieuropäern überlassen". Auch die Vorbereitungen für die Kommunalwahl im Herbst 2020 laufen bereits. Die Wahlkampfkommission arbeite seit Oktober 2018.

    Parteiführung ohne große Veränderungen

    Zwei Jubilare konnte die CDU ehren. Seit 25 Jahren gehört Monika Lenninghaus der Partei an, seit 50 Jahren Karl-Heinz Brömmel. Aus dem Vorstand verabschiedet wurde nach 20 Jahren Gabriele Wallbaum-Strecker, die aber weiterhin Kreistagsmitglied ist.

    Die Vorstandswahlen brachten nur kleine Veränderungen. Seit zwölf Jahren führt Martin Gropengießer den Stadtverband als Vorsitzender. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Holm Diekenbrock und Wolfgang Römer bestätigt. Silvia Schreiber bleibt Geschäftsführerin, Jörg Schulz Schriftführer, Philipp Röster Schatzmeister. Neue stellv. Schatzmeisterin ist Sabine Fobbe. Zum Pressesprecher wurde Tobias Kähler gewählt, Stellvertreterin ist Bernadette Böger. Beisitzer sind Dolores Büchter, Wolf-Rüdiger Kuhlmann und neu Raimond Schaaf. Kuhlmann ist zugleich Mitgliederbeauftragter.

    Bild und Text von Ralf Engel (IKZ Hemer)

    18. April 2019

    Bedarfsgerecht und modern

    CDU beantragt die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes

    Alle Schüler sollen die Schule besuchen können, die sie besuchen wollen – das ist das Ziel der CDU, die jetzt die Verwaltung beauftragt, die Schulentwicklungsplanung zum Schuljahr 2020/21 für den Primarbereich, sowie die Sekundarstufen I und II fortzuschreiben.

    CDU-Chef Martin Gropengießer und CDU-Ratsmitglied Dr. Michael Rübsam betonen, dass hierbei die Aspekte des offenen Ganztags und der Übermittagbetreuung zu berücksichtigen sind. Die Zusammenarbeit mit einem Planungsbüro für Schulentwicklung solle angestrebt werden. "Die CDU hat 2012 zusammen mit FDP und UWG ein Schulkonzept verabschiedet, das heute noch unumstritten ist. Aber jetzt müssen wir uns fragen, wie es weitergeht", sagt Martin Gropengießer, "das Schulkonzept muss nachjustiert werden, weil es sich nach den Bedürfnissen der Schüler und Eltern richten soll".

    Immer größer werdender Zulauf zur Gesamtschule

    Ausnahmsweise werde die Gesamtschule in diesem Jahr sechszügig laufen, weil man sonst zu viele Kinder – in der Größenordnung einer kompletten Schulklasse – hätte abweisen müssen. In den vergangenen Jahren seien bereits Kinder abgewiesen worden, was nach Meinung der CDU nicht sein dürfe, so Dr. Michael Rübsam. Ihren Antrag begründen die Christdemokraten mit dem geänderten Wahlverhalten beim Übergang von der Primarstufe zur Sekundarstufe, mit der Rückkehr zu G9 am Woeste-Gymnasium zum Schuljahr 2019/2020. Weiterhin nennt die CDU den wachsenden Bedarf an Plätzen im offenen Ganztag und in der verlässlichen Übermittagbetreuung im Primarbereich. "Bei der Übermittagbetreuung knirscht es an allen Enden", so Dr. Rübsam, der Bedarf habe sich in diesem Bereich einfach weiterentwickelt.

    Auch die Migration spiele hinsichtlich des Antrags eine große Rolle, zwar gebe es internationale Klassen an den Schulen, aber die Frage sei, wie man künftig an den Hemeraner Schulen mit Migration umgehe. Auch hinsichtlich des demographischen Wandels müssten verlässliche Zahlen her.

    Die CDU stellt sich das so vor, dass noch vor der Sommerpause die Vergabe an ein Planungsbüro erfolgen soll, damit noch in diesem Jahr die Schulentwicklungsplanung unter Dach und Fach ist. "Man darf die Bereich Schule nur als Ganzes betrachten, die Politik muss eine Handreichung haben, welche Entscheidungen zu treffen sind", so der CDU-Chef. Man wolle dieses Thema nicht aussitzen, sondern müsse jetzt handeln. Gropengießer in Richtung Bürgermeister: "Wir machen hier gerade die Hausaufgaben des zuständigen Dezernenten."

    Text von Carmen Ahlers (IKZ Hemer)

    05. April 2019

    Transatlantische Beziehungen weiter aufbauen

    Generalkonsulin Fiona Evans besucht das Ihmerter Unternehmen Koch. Rundgang und Austausch


    Generalkonsulin Fiona Evans mit (v.li) dem Landtagsabgeordneten Marco Voge, CDU-Chef Martin Gropengießer, Dezernent Christian Schweitzer sowie Jochen und Carina Koch im Betrieb. Der Geschäftsführer erklärt eine Drahtziehmaschine.

    Vor dem Firmengebäude wehen die deutsche und die amerikanische Flagge im Wind – ein erstes Indiz dafür, dass die Firma Koch in Ihmert hohen Besuch erwartete. So war es auch, denn mit der amerikanischen Generalkonsulin Fiona Evans war ein Gast im Unternehmen, der sich sehr für die heimische Industrie interessierte. Der Landtagsabgeordnete Marco Voge hatte den Kontakt zu Fiona Evans hergestellt, und ging es für die Konsulin am Mittwoch zunächst nach Menden, um sich dort mit Schülern einer weiterführenden Schule auszutauschen.

    Dann folgte der spannende Austausch in Ihmert, und Geschäftsführer Jochen Koch, der selbst geschäftlich viele Wochen im Jahr in den USA ist, ließ es sich nicht nehmen, sein Unternehmen vorzustellen. Die Firma Koch ist einer der weltweit führenden Hersteller von Drahtziehmaschinen, und in der Produktion standen zwei groß Maschinen, die in den vergangenen Monaten gefertigt wurden und nun in denn Export gehen. Das Unternehmen lebt vom Export und hat Kunden in 60 verschiedenen Ländern. Fiona Evans freute sich über die Aussage, dass im Hause Koch neben der guten Qualität auch Kompetenz, Fairness und Verlässlichkeit zu den Werten gehören. Sie hat im August 2018 ihre Aufgabe als Generalkonsulin in Düsseldorf übernommen, nachdem sie zuvor von 2016 bis 2018 Presseattaché an der US-Botschaft in Kenia, Nairobi war.

    Die Produktion als Herzstück des Unternehmens Koch

    Aus dem Konferenzraum ging die Gruppe, zu der auch der städtische Dezernent Christian Schweitzer und der CDU-Vorsitzende Martin Gropengießter gehörten, in die Produktion, dem Herzstück des Unternehmens. Bei der Besichtigung schilderte Jochen Koch in perfektem Englisch die Abläufe und Funktion der die gewaltigen Maschinen.

    Ein reger Austausch schloss sich an, und auch Martin Gropengießer machte deutlich, wie wichtig solche Besuche und Kontakte seien. "Wir konnten gute Gespräche über die transatlantischen Beziehungen führen, die auch für den Wirtschaftsstandort Hemer wichtig sind", machte Gropengießer deutlich. Christian Schweitzer hatte die Zahlen der in Hemer lebenden Amerikaner parat: "Es sind zehn", sagte er.

    Bild und Text von Carmen Ahlers (IKZ Hemer)

    23. März 2019

    "Ungeordneter Brexit gefährdet 1000 Arbeitsplätze im MK"

    Europa-Abgeordneter Dr. Peter Liese hält in Hemer ein leidenschaftliches Plädoyer für die Europäische Union


    CDU Europaabgeordneter Peter Liese (links stehend) und Martin Gropengießer (rechts stehend)

    Seit einem guten Vierteljahrhundert gehört Dr. Peter Liese dem Europa-Parlament an und vertritt dort den Wahlkreis Südwestfalen. Doch Europa bereitet dem gelernten Arzt aus Meschede derzeit Sorgen, wie noch nie. Nicht weil er nicht mehr vom Sinn der Europäischen Union überzeugt wäre, sondern weil er Europa am Scheideweg und in Gefahr sieht, wenn die Populisten und nationalen Strömungen bei der Wahl zum EU-Parlament am 26. Mai in dem Gremium erheblichen Einfluss gewinnen, das sie eigentlich bekämpfen und in Frage stellen.

    Dass auf der anderen Seite in Deutschland das Interesse an der Europawahl groß wie nie ist, zeigte sich auch am Donnerstagabend, als Dr. Peter Liese auf Einladung des CDU Stadtverbandes in der Gaststätte "Im Bräucken" zu Gast war. Die bereitgestellten Stühle reichten kaum aus, über 30 CDU-Mitglieder und weitere Gäste füllten den Raum.

    An diesem Abend immer wiederkehrendes Beispiel, was passiert, wenn Populisten das Thema Europa für sich vereinnahmen, ist der bevorstehende Ausstieg Großbritanniens, der auf einem auf Fehlinformationen und bewussten Unwahrheiten fußenden Referendum beruhe. Die möglichen Folgen eines womöglich ungeordneten Brexits würden sich laut Peter Liese vor der Haustür in Südwestfalen äußerst negativ auswirken. Laut Liese befürchten Fachleute in einem solchen Fall allein im Märkischen Kreis den Verlust von rund 1000 Arbeitsplätzen. Auch deshalb sei es wichtig, dass die EU mit den Briten eine Lösung finde, die einen Chaos-Brexit verhindere, oder am besten, so Liese, den Austritt Großbritanniens insgesamt.

    Europawahl als erster Schritt zur Abschaffung der AfD

    Der Abgeordnete zitierte Umfragen, laut denen 80 Prozent der Deutschen die EU für sinnvoll halten. Nun sei es wichtig, dass auch möglichst viele dieser Befürworter am 26. Mai einer europafreundlichen Partei ihre Stimme geben, um die Gegner in die Schranken zu weisen. Ansonsten könne der Brexit "den Anfang vom Ende" darstellen.

    Hart ins Gericht geht Dr. Peter Liese mit der AfD, die das EU-Parlament so gern abschaffen wolle. "Die Europawahl sollte vielmehr der erste Schritt zur Abschaffung der AfD sein", fordert Liese. Dieser erste Schritt wäre ein Ergebnis unter 10 Prozent für die AfD, über die deren Mitbegründer Hans Olaf Henkel inzwischen sage, er, Henkel, habe "geholfen, ein Monster zu züchten."

    Unter den europafreundlichen Parteien empfiehlt Dr. Peter Liese natürlich besonders die CDU. Die Grünen beispielsweise hält er in ihren Forderungen bisweilen für zu rigoros, sie seien beispielsweise die falsche Wahl, wenn es darum gehe, überflüssige Bürokratie einzugrenzen. Deren Forderung, im Kampf gegen den Plastikmüll, sogar das Aufsteigenlassen von Luftballon zu verbieten, so etwas schüre nur den Unmut und Vorurteile gegenüber der EU.

    Welches aber sind konkrete Ziele der CDU beziehungsweise der EVP-Fraktion im Europaparlament? Angesichtes der Flüchtlingsproblematik sei zwar eine bessere Sicherung der Außengrenzen erforderlich, vor allem aber eine Bekämpfung des Übels an den Wurzeln, also in den Herkunftsländern. Für Dr. Liese ist auch der Klimaschutz ein "Herzensanliegen". Er freue sich, dass sich aktuell junge Menschen für dieses Ziel engagieren (wobei es ihm lieber wäre, wenn dieses außerhalb der Unterrichtszeit geschähe). Allerdings dürfe der Klimaschutz nicht auf Kosten der energieintensiven Industrie vorangetrieben werden. Die Lösung liege vielmehr in neuen, besseren Technologien.

    Eine Riesenchance biete Europa, wenn die Länder die Forschung besser koordinieren. So schließt sich Dr. Liese jenen Experten an, die es für möglich halten, dass in 20 Jahren in Europa niemand mehr an Krebs sterben müsse, wenn die Zusammenarbeit auf dieses Ziel hin verstärkt wird.

    Die CDU-Mitglieder im Saal fordert Dr. Peter Liese auf, sich im Wahlkampf zu engagieren. Bei der Europawahl müsse die Union unbedingt wieder über 30 Prozent liegen. Im Hemer seien es bei der letzten EU-Wahl sogar 39,1 Prozent gewesen. "Das sei doch auch eine gute Vorlage für die nächste Kommunalwahl", schmunzelte der Gast aus Meschede. Der Stadtverbandsvorsitzende Martin Gropengießer mochte da nicht widersprechen.

    Bild und Text von Reinhard Köster (IKZ Hemer)

    21. Februar 2019

    Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU und FDP zur Grundsatzentscheidung zum Hallenbadneubau

    Hallenbadneubau


    Von links: Martin Gropengießer, Arne Hermann Stopsack (FDP-Fraktion) und Wolfgang Römer

    An den
    Bürgermeister der Stadt Hemer
    Herrn Michael Heilmann

    Antrag:

    Die CDU-Fraktion und FDP-Fraktion im Rat der Stadt Hemer beantragen zur Grundsatzentscheidung zum Hallenbadneubau (TOP 5 der Ratssitzung am 26. Februar): Das von der Stadt auf dem ehem. Bahnhofsgrundstück zu planende Hallenbad soll ein Schwimmbad mit integriertem Lehrschwimmbecken sein, um den Bedarfen und Anforderungen des Schul-, Vereins- und Bürgerschwimmens gerecht zu werden.

    Ferner erstellt die Verwaltung einen Masterplan, der abbildet, welche Investitionen in den kommenden Jahren am Freibad erforderlich sein werden.

    Begründung:

    Der Bürgermeister hat in der Vorlage zum HFA am 19.02.2019 und Rat am 26.02.2019 seinen Minimalvorschlag für ein neues Hallenbad begründet und favorisiert. Dieser Vorschlag erfüllt die vielschichtigen Bedarfe des Schul- und Vereinsschwimmen leider in keiner Weise. Der Bürgermeister verzichtet in seinem Vorschlag insbesondere auf ein Lehrschwimmbecken und auf einen Sprungturm. Ein Schwimmunterricht, den die Vereine und Schulen gewährleisten müssen, ist aber ohne ein Lehrschwimmbecken nur bedingt möglich.

    Die von der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Hemer vorgeschlagene "ganz große Lösung" erfüllt zwar die Bedarfe, birgt aber erhebliche finanzielle Risiken, da der Jahreszuschussbedarf auf 1,2 Mio. Euro steigen würde, was in der Finanzplanung nicht vorgesehen ist. Der Kämmerer hat dazu bereits in der Sitzung des HFA am 19.02.2019 ausgeführt, dass der Vorschlag der SPD-Fraktion deshalb aufgrund der fehlenden Gegenfinanzierung mit der Erhöhung der Grundsteuer B verbunden sein würde. Eine Steuererhöhung lehnen aber die Fraktionen aus CDU und FDP strikt ab.

    Daher schlagen die Fraktionen aus CDU und FDP eine eigene Lösung vor, die einerseits die notwendigen Bedarfe des Schul- und Schwimmsportes erfüllt und andererseits auf die angespannte finanzielle Lage der Stadt Hemer Rücksicht nimmt und Steuererhöhungen möglichst ausschließt.

    Das neu auf dem Bahnhofsgrundstück zu bauende Hallenbad soll aus einem 25 x 12,5 m großen Schwimmbecken bestehen, welches 5 Bahnen beinhaltet und somit wettkampftauglich ist. In dieses große Becken ist zur Hälfte ein Hubboden eingebaut, der bei Bedarf ausgefahren und das Becken somit als Lehrschwimmbecken genutzt werden kann. In dieses große Becken wird in einem L-Format noch ein 12,5 x 10 Meter großes kleines Becken integriert, so dass dieses "angebaute" Becken zusammen mit der ohne Hubboden ausgestatteten Hälfte des Kernbeckens einen Gesamtumfang von dann 25 x 10 Meter (= 4 Bahnen) beinhaltet. Nur so kann gewährleistet sein, dass bei Nutzung des Lehrschwimmbeckens gleichzeitig die Schulen und Vereine ein anderes Becken zum Training und Unterricht nutzen können. Die Becken werden an drei Seiten mit Startblöcken ausgestattet. Die Verwaltung wird beauftragt, zu prüfen, inwieweit sich eine 1-Meter-Sprungplattform in den Vorschlag der beiden Fraktionen integrieren lässt.

    Dieser Vorschlag besitzt ferner im Kontext der Sprungturmfrage eine Flexibilität. Sofern eine Förderung durch Landes- oder Bundesmittel möglich ist oder sich die finanzpolitische Situation der Stadt Hemer erheblich verbessert, kann optional ein Sprungturm im Bereich des "angebauten" Beckens integriert werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    gez. Martin Gropengießer (CDU-Fraktion)
    gez. Arne Hermann Stopsack (FDP-Fraktion)

    12. Februar 2019

    Regionale 2025 - Chance den Fachkräftemangel entgegen zu wirken

    Mittelstandsvereinigung Hemer und Dr. Peter Liese (MdEP) bei Firma Koch in Ihmert


    CDU Europaabgeordneter Peter Liese (3.v.l), Ralf Schulte (3.v.r - Stellvertretender MIT Vorsitzender) und Carina Koch (2.v.r. - Firma Koch)

    Der Kampf gegen Fachkräftemangel in der Stadt Hemer und der gesamte Region Südwestfalen war ein wichtiges Thema bei einem Besuch des CDU-Europaabgeordneten Dr. Peter Liese. Bei der Besichtigung der Firma Koch in Ihmert wies Liese darauf hin, dass die Regionale 2025 für unsere Region eine große Chance bedeutet. "Ich setze mich im Europäischen Parlament dafür ein, dass sie wie die Regionale 2013 mit einer deutlich zweistelligen Millionensumme aus dem EU-Haushalt gefördert wird", so der Europaparlamentarier. Liese besuchte auf Einladung der CDU-Hemer gemeinsam mit dem CDU-Vorsitzenden Martin Gropengießer, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Mittelstandsvereinigung Ralf Schulte sowie Hemers ehemaligen Kämmerer Dr. Bernd Schulte und dem technischen Beigeordnete Christian Schweitzer die Firma.

    Geschäftsführer Harald Udelhoven und die Leiterin Personal und Marketing Carina Koch erläuterten den Christdemokraten aktuelle Entwicklungen der Firma. Das 1921 in Ihmert gegründete Unternehmen Koch ist einer der weltweit führenden Hersteller von Ziehmaschinen und beschäftigt heute ungefähr 130 Mitarbeiter. Das Exportgeschäft stellt dabei eine wichtige Grundlage der unternehmerischen Tätigkeit dar, ungefähr 80 Prozent der Produktion geht in das Ausland. "Dabei werden rund um den Globus in über 60 Länder der Welt Erzeugnisse aus Ihmert exportiert", führt Harald Udelhoven aus. Vieles gehe in EU-Länder, aber auch in die USA, nach Mexiko oder Brasilien werde exportiert. Koch gehört damit zu den "Hidden Champions" des deutschen Mittelstandes.

    Nach einem Rundgang und einer Besichtigung des Unternehmens diskutierten die Teilnehmer die Zukunftsperspektiven des Wirtschaftsstandortes Hemer, auch aus der Perspektive der politischen Rahmengestaltung. Dabei interessierte Dr. Peter Liese die möglichen Auswirkungen des Brexits auf die Entwicklung des Unternehmens. Nach Einschätzung der Geschäftsführung fallen diese für Koch nicht besonders ins Gewicht, da der Hauptexport nicht nach Großbritannien gehe, so Udelhoven. Für die Hemeraner Politik besitzen mittelständische Unternehmen wie die Firma Koch eine wichtige Rolle für die Handlungsfähigkeit der Kommune. "Die Firma Koch bietet viele Arbeitsplätze für unsere Stadt und hat neben den vielen anderen Hemeraner Unternehmen einen wichtigen Anteil an den Rekordeinnahmen bei den Gewerbesteuern", freut sich Martin Gropengießer über die positive Entwicklung für den Wirtschaftsstandort Hemer. Um das hohe Niveau bei den Gewerbesteuereinnahmen zu halten, sollen die Rahmenbedingungen vor Ort weiter optimiert werden. Neben dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur durch die Ihmerter Straße ist es der CDU daher weiter wichtig, die Gewerbesteuersätze nicht zu erhöhen.

    Abschließend erörterten die Teilnehmer noch die Entwicklung des Fachkräftemangels. Hier stellt sich heraus, dass nach wie vor dringend Fachkräfte gesucht werden. In diesem Kontext betonte Dr. Peter Liese die Chancen, die sich durch die Ideen der Regionale 2025 ergeben.

    Foto und Text: CDU-Hemer

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    Ein Teil der Texte und Bilder wurden mit freundlicher Genehmigung von der
    Hemeraner-Online-Redaktion von          zur Verfügung gestellt, sowie von der Stadtspiegel Redaktion in Iserlohn.

       
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