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Das Jahr 2014 bei der Hemeraner CDU

    

 

22. November 2014

Junge Union spendet an heimischen Tierschutzverein

Spendenübergabe

Von Links: Herbert Hennecke (Vorsitzender SU Hemer), Sabine Eickhoff (Tierheim), Lena Sablowski (stellv. Vorsitzende JU Hemer), Christian Krause (Schatzmeister JU Hemer) und Brigitta Kliem (Tierschutzverein) bei der Spendenübergabe

Am vergangenen Samstag konnte der Tierschutzverein Iserlohn und Umgebung e.V. eine Spende in Höhe von 300 Euro von der Jungen Union Hemer entgegen nehmen. Im Rahmen der Hemeraner Herbsttage sammelt die Junge Union, in Zusammenarbeit mit der örtlichen Senioren Union und der Frauen Union, seit Jahren erfolgreich für heimische Vereine. "In diesem Jahr haben wir bei unserer Aktion wieder eine stolze Summe zusammen bekommen – wobei wir natürlich auch etwas aufgestockt haben", verrät Lena Sablowski, stellv. Vorsitzende JU Hemer.

Brigitte Kliem vom Vorstand des TSV nahm den Scheck entgegen: "300.000 Euro kostet der Unterhalt des Tierheimes in Iserlohn pro Jahr, da freuen wir uns sehr über jede Spende." Im Anschluss an die Spendenübergabe folgte eine kleine Führung durch das Tierheim. Außerdem gab es viele Informationen rund um das Thema Patenschaften und über die vielen ehrenamtlichen Helfer, die die Arbeit der Mitarbeiter erleichtern und den Aufenthalt der Tiere etwas schöner gestalten.

"Tierhilfe tut not", ergänzt Herbert Hennecke, Vorsitzender der Senioren Union, nach der Besichtigung, "wir freuen uns, dass wir etwas dazu beitragen konnten.".

Quelle: Bild und Text von Privat

November 2014

Seniorenunion Hemer besucht CDU-Bundestagsabgeordnete Voßbeck-Kayser

Reise in die Bundeshauptstadt


Ein gemeinsames Foto mit Christel Voßbeck-kayser vor der Reichstagskuppel- unter den Berlin-Reisenden waren zahlreiche Hemeranerinnen und Hemeraner.

Für jeden politisch interessierten Bürger ist es möglich, sich bei "seinem"Bundestagsabgeordneten um die Teilnahme an einer Bildungsfahrt nach Berlin zu bemühen.So folgten zahlreiche politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter der Seniorenunion Hemer und der Nachbarstädte der Einladung ihrer Bundestagsabgeordneten Christel Voßbeck-Kayser nach Berlin.

Ein lebhaftes Gespräch entwickelte sich über deren Tätigkeit als ordentliches Mitglied in den Ausschüssen für Arbeit und Soziales und Petitionen. Wie funktioniert Gestaltung von Politik? Welchen Einfluss haben Abgeordnete bei der Lösung konkreter Probleme? Wie finden die Abstimmungen innerhalb der großen Koalition statt? Fragen über Fragen- die Abgordnete stand ihren Gästen Rede und Antwort.

Nach der Diskussion ging es für ein Foto auf die Reichstagskuppel. Zum viertägigen Besuchsprogramm gehörten auch eine Stadtrundfahrt unter "politischem Blickwinkel" und ein Besuch des asisi-Panoramas " Die Mauer/The Wall", wo die Gruppe das Gefühl, in einer geteilten Stadt zu leben, nachvollziehen konnte. Informationen über die Entwicklung der jüdischen Kultur erhielten die Besucher im Jüdischen Museum in Berlin-Kreuzberg.

Quelle: Bild und Text von Privat

Der IKZ berichtete am 20. November 2014

Mittelstand aus dem Dornröschenschlaf wecken

MIT Neugründung

Martin Gropengießer, Martin Rohländer und Michael Esken freuen sich auf die MIT-Gründung.

Die heimischen Christdemokraten wollen ihre Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung aus dem Dornröschenschlaf erwecken. Die MIT war bereits 1989 in Hemer gegründet worden und gehörte bis 2002 zu den Gliederungen der CDU, doch dann ist die Arbeit eingeschlafen. In Martin Rohländer haben die Christdemokraten nun ein Mitglied gefunden und beauftragt, das die Gründung mit großem Elan vorantreibt.

"Hemer ist stark durch den Mittelstand geprägt. Politische Ideengeber sind unsere einzelnen Gliederungen, die in Hemer sehr gut funktionieren", hofft CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer künftig auch auf Anregungen aus der MIT. Das Interesse an der Neugründung ist nach ersten Erfahrungen von Martin Rohländer groß. So sind im Vorfeld bereits zahlreiche Gespräche mit heimischen Unternehmern, Handwerkern oder Freiberuflern geführt worden. Eine CDU-Mitgliedschaft ist für die Mitarbeit nicht erforderlich. "Mittelstand ist die wichtigste Säule unseres Wohlstandes und unserer sozialen Marktwirtschaft. Wir brauchen Impuls- und Ideengeber und Mitmacher aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, die die Interessen der Wirtschaft und vor allem des Mittelstandes vertreten", betont Martin Rohländer.

Die offizielle Gründungsversammlung wird am 3. Februar um 19 Uhr im Hotel von der Heyde stattfinden. Dass die Gründung gelingen wird, daran hegt die CDU keine Zweifel. Ein mögliches Vorstandsteam steht bereits in den Startlöchern. So wurde für den 11. Februar bereits die erste Veranstaltung der neuen Vereinigung terminiert. Plagiate und Designschutz sind bei einer Keucobesichtigung mit Vortrag das Thema.

Quelle: Bild und Text von Ralf Engel (IKZ Hemer)

Der Stadtspiegel berichtete am 23. November 2014

CDU-Mittelstandvereinigung Hemer vor Neugründung im Februar

Bis 2002 gab es sie auch in Hemer schon mal. "Dann ist sie leider ,eingeschlafen' ", formulierte es Hemers CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer. Gemeint ist die "Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU" (MIT). Am 3. Februar 2015 soll dieses "Sprachrohr für mittelständische Unternehmen" nun neu gegründet werden.

Gründungsbeauftragter und Koordinator der MIT ist dabei das Hemeraner CDU-Vorstandsmitglied Martin Rohländer, der nicht lange zu überlegen brauchte, als ihn Martin Gropengießer fragte, ob er sich diese Aufgabe zutraue. "Schließlich ist der Mittelstand die wichtigste Säule unserer Gesellschaft und der sozialen Marktwirtschaft.".

Sprachrohr des Mittelstandes

Um auch in der Felsenmeerstadt die MIT der CDU wieder zu aktivieren, hat Martin Rohländer in den vergangenen Wochen und Monaten bereits zahlreiche Netzwerke gegründet und nach Mitstreitern gesucht - und ist dabei auf enorme positive Resonanz bei Unternehmern und in der Wirtschaft gestoßen. "In diesem Zusammenhang ist es mir ganz wichtig zu betonen, dass man bei uns auch mitarbeiten kann, ohne CDU-Mitglied zu sein bzw. werden zu müssen." Nach der Gründung planen Martin Rohländer und sein Team dann alle vier bis sechs Wochen auch regelmäßige Veranstaltungen von Wirtschaftsfrühstücken über Stammtische bis hin zu Unternehmens-Besichtigungen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Wer jetzt Interesse hat, erhält weitere Informationen bei Martin Rohländer unter Tel.: 0171/7293280 oder per E-Mail (ppi-rohlaender@t-online.de).

Quelle: Text von Christoph Schulte (Stadtspiegel Redaktion)

Stellungnahme am 08. November 2014

Stellungnahme zum Leserbrief "Druck auf Fairtrade ausüben" von Gottfried Pielhau

Schon als Schüler habe ich die Meinung von Gottfried Pielhau geschätzt, obwohl wir in vielen politischen Themen unterschiedliche Positionen vertreten haben. Beides gilt auch heute noch. Deshalb greife ich gern die an mich geäußerte Kritik zur Fairtrade-Thematik auf und versuche meinen Standpunkt noch einmal zu erläutern.

Zunächst gilt es festzuhalten, dass Gottfried Pielhau und ich in der Zielsetzung gar nicht auseinander liegen: auch ich habe die Vorstellung einer besseren Welt, in der Entwicklungsländer nicht ausgebeutet werden, sondern in der gegen globale Armut und Kinderarbeit vorgegangen wird, um jedem Menschen ein würdiges Leben zu ermöglichen. Auf diesem Grundsatz steht übrigens auch meine Partei, die sich genau diesen christlichen Werten verschrieben hat und sich dabei auf die katholische Soziallehre und die evangelischen Sozialethik bezieht. Der Unterschied besteht nur in der Frage nach dem richtigen Weg zur Zielerreichung.

Ich stehe nach wie vor zu meiner Aussage aus dem Hauptausschuss: "Wir können die Probleme der Dritten Welt mit Fairtrade nicht in Hemer lösen!" In der fachwissenschaftlichen Diskussion stellt sich neuerdings immer wieder heraus, dass der Erfolg von Fairtrade kontrovers bewertet werden muss. In der Praxis funktioniert die Umsetzung der Intention von Fairtrade häufig nicht. Fairtrade schadet den betroffenen Menschen oftmals, da in Gebieten mit konventionellen Betrieben nicht selten ein deutlich höheres Einkommen erzielt werden kann, als in Betrieben, in denen Fairtrade-Organisationen dominieren. Diese Fakten sind im Hauptausschuss ebenfalls erörtert worden und werden von Gottfried Pielhau in seinem Leserbrief ja auch ausdrücklich eingeräumt.

Daher ist es meiner Meinung nach viel wichtiger, ganz konkrete einzelne freiwillige Projekte in der Arbeit der Entwicklungshilfe oder in der Bewusstseinsbildung der Bürger zu unterstützen. Wie ich es in der Ausschusssitzung ausgeführt habe, könnte ich mir solche Projekte beispielsweise durch Patenschaften, Spendenaktionen oder durch die Unterstützung der ehrenamtlichen Entwicklungsarbeit von lokalen Vereinen oder Verbänden auf freiwilliger Basis vorstellen, da diese auch wirklich den betroffenen Menschen helfen. Dazu benötigt es keinen bürokratischen Überbau, der wie im Fall einer Fairtrade-Zertifizierung zudem noch verwaltungsinterne Ressourcen beansprucht.

Im Übrigen habe ich in der Sitzung auch betont, dass sich die Stadt Hemer angesichts der Vielzahl ihrer politischen Handlungsfelder nicht verzetteln sollte. Für die CDU-Hemer steht in diesem Zusammenhang aktuell die notwendige Arbeit für eine inklusive Stadt im Vordergrund: hier sind wir durch die UN-Konvention vor Ort konkret aufgefordert, die volle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in unserer Kommune zu ermöglichen. Hier sind kurzfristig alle Kräfte in Verwaltung und Politik zu mobilisieren, um diese große Herausforderung überhaupt stemmen zu können!

Martin Gropengießer
Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzender

Der IKZ berichtete am 05. November 2014

Zu geringe Handlungsspielräume für die Städte

Stadtentwicklung

Martin Gropengießer und Michael Esken schildern dem Landtagsabgeordneten Thorsten Schick (Mitte) ihre Befürchtungen zu den Auswirkungen des Landesentwicklungsplans

Eine der unerlässlichen Aufgaben, der sich Verwaltung und Politik in Hemer in naher Zukunft annehmen müssen, ist die Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplans für die gesamte Stadt. Die letzte Gesamtplanung liegt über drei Jahrzehnte zurück, zahlreiche Änderungen in einzelnen Bereichen haben ein planerisches Flickwerk hinterlassen, dass dringend geordnet werden muss. Gleichzeitig ist aber auch ein neuer Landeswicklungsplan (LEP) in Arbeit, der im kommenden Jahr verabschiedet werden soll. Und dessen Inhalte werden einen neuen Flächennutzungsplan auch in Hemer in entscheidenden Punkten beeinflussen. In einer ungünstigen Weise, befürchtet die CDU vor Ort und liegt da auf einer Linie mit Bürgermeister Michael Esken.

Um deutlich zu machen, welche Auswirkungen des LEP, der die Handschrift der rot-grünen Landesregierung trägt, nach Meinung der CDU für Hemer haben würde, hatte der Vorsitzende der Ortsunion, Martin Gropengießer, den Landtagsabgeordneten Thorsten Schick zu einem Gespräch eingeladen. Dabei nutzten Gropengießer und Bürgermeister Michael Esken die Gelegenheit, ihre Bedenken gegen den LEP zu unterstreichen.

Eines der Ziele der Landesregierung ist es, durch den LEP den weiteren Verbrauch von Flächen zu bremsen. Doch in diesem Punkt hält die CDU die Bestimmungen des LEP für viel zu rigoros. Es stehe zu befürchten, dass vor allem in den Ortschaften im Außenbezirk – und von denen sei Hemer geprägt – künftig die Ausweisung neuer Baugrundstücke oder die Ausweitung bestehender Unternehmen kaum noch möglich sein werden. Der LEP-Entwurf sehe sogar vor, dass in Flächennutzungsplänen ausgewiesene Siedlungsflächen aufgegeben werden, sofern sie noch nicht durch einen bestehenden Bebauungsplan gesichert sind.

"Wir haben im Grunde nur noch drei größere Baugebiete – an den Stadtterrassen, am Langen Graun und in der Geitbecke", erläuterte Esken dem Gast. Das könnte für die weitere Entwicklung Hemers auf Dauer nicht ausreichen.

Bei den Gewerbeflächen sieht es laut Bürgermeister im Moment noch vergleichsweise gut aus, denn in Hemer werden immerhin acht Hektar vorgehalten, die sofort von Unternehmen genutzt werden könnten. Aber Esken und auch Martin Gropengießer fürchten, dass schon der nächsten oder übernächsten Generation vor Ort die Handlungsspielräume fehlen könnten.

Thorsten Schick berichtete, dass der LEP derzeit Landesweit sehr intensiv diskutiert werde – seines Wissens nach liegen bereits rund 1500 Eingaben dazu vor. Kritik komme dabei laut Schick längst nicht nur aus den CDU-regierten Städten. Die meisten Bedenken seien im eher ländlichen Raum zu verzeichnen, wo ebenso wie in Hemer vor allem die mittelständischen Unternehmen für Wohlstand sorgen. Und deren Gedeihen sei durch den LEP gefährdet.

Schick begrüßte die Informationen durch Michael Esken und Martin Gropengießer: "Es ist gut, wenn die Sorgen nicht nur allgemein formuliert werden, sondern konkret, wie in diesem Fall, auf die aktuelle und künftige Situation vor Ort heruntergebrochen werden."

Quelle: Bild und Text von Reinhard Köster (IKZ Hemer)

Ein neues Hochregallager ermöglicht kurze Lieferzeiten

CDA besichtigt Elektromaschinenbau Vogel. Hohe Ausbildungsqualität

Die Stadtverbände Hemer und Iserlohn der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft ( CDA ) besichtigten kürzlich die Firma Manfred Vogel Elektromaschinenbau GmbH in Hemer. Die Geschäftsführer Manfred und Jürgen Vogel erläuterte in einem historischen Rückblick die rund 60-jährige Firmengeschichte und die Entwicklung zu einem bedeutenden Unternehmen im Bereich Elektromaschinenbau, Kranservice, Steuerungsbau und Antriebstechnik in Südwestfalen.

Interessant für die 35 Teilnehmern der Veranstaltung war unter anderem auch die Schilderung, wie sich das Unternehmen im Laufe der Jahre auf einem vergleichsweise kleinen Areal zwischen dem Duloh und der Bundesstraße 7 durch permanente Erweiterungsmaßnahmen der steigenden Nachfrage seiner Kundschaft (rund 3000 Kunden ) anpassen konnte.

Den in diesem Zusammenhang notwendigen und für das Unternehmen bedeutsamen kurzen Lieferzeiten konnte durch entsprechende Lagerhaltung Rechnung getragen werden. Gerade auch die Lagerhaltung und die hiermit verbundene Logistik werden von der Firma Vogel als ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil gesehen und von den Kunden geschätzt. Der Darstellung der Firmenentwicklung mit anschließender Diskussion folgte dann ein interessanter Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten.

Von besonderem Interesse war dabei das bereits seit einiger Zeit in Betrieb befindliche und in seiner Art und Größe wohl einmalige neue Hochregallager, das auf kleinster Grundfläche problemlos auch in Zukunft die jederzeitige Lieferbereitschaft des Unternehmens sichert. Die Betriebsfläche beträgt nach der Erweiterung ungefähr 6000 Quadratmeter.

Zurzeit beschäftigt die Firma Manfred Vogel 35 Mitarbeiter. Die Ausbildungsquote in Werkstatt und Büro liegt bei 20 %.

Der IKZ berichtete am 25. September 2014

Plädoyer für Zusatztribüne im Grohe-Forum

Hemers CDU betont Notwendigkeit und Machbarkeit. Kosten: 160.000 Euro. Hauptausschuss entscheidet

"Wir wollen jetzt umsetzen, was wir in unserem Wahlprogramm angekündigt haben", sagt Martin Gropengießer, der Chef der Hemeraner CDU. Unter der Rubrik Sport stand damals, dass man sich für die Optimierung des Grohe-Forums in Form der Tribünenerweiterung einsetzen werde. Dieses Projekt geht nun in die entscheidende Phase, denn Ende Oktober wird sich der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt damit befassen.

Die notwendigen Vorarbeiten sehen die Christdemokraten als abgeschlossen an, und sie sind von der Machbarkeit überzeugt. Im Februar erging ein Prüfauftrag an die Verwaltung, in dem es sich um Bedarf, Finanzierbarkeit und technische Realisierung handelte. Ergebnisse und damit die Voraussetzung für einen politischen Grundsatzbeschluss wurden schon damals für den Herbst angekündigt. "Wir haben daraus bewusst kein Wahlkampfthema gemacht", erläutert Gropengießer.

Bürgermeister Michael Esken kann jetzt berichten, dass alle drei Fragen zur Zufriedenheit der Antragsteller beantwortet wurden. "Wir haben aktuelle und potenzielle Nutzer des Grohe-Forums nach einem Bedarf für die Tribünenerweiterung gefragt und haben erwartungsgemäß erfahren, dass der im Sport am größten ist". Esken verweist auf ein Verhältnis von 80 Prozent gegenüber 20 Prozent anderer Veranstaltungen, vor allem aus dem Kulturbereich. Doch auch hier wäre eine höhere Kapazität wünschenswert, wie die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Diana Naujocks und Holm Diekenbrock versichern. "Wenn wir in der Halle eine Bestuhlung haben, fühlen sich die Zuschauer oben auf der Tribüne von denen abgegrenzt. Eine Zusatztribüne würde die nötige Verbindung schaffen". Zudem biete die Erweiterung auch die Möglichkeit, bei Bedarf eine Bühne in der Hallenmitte zu errichten, ergänzt Esken.

Zwei Firmen haben sich vor Ort umgesehen und Modelle skizziert. Als machbar wird eine siebenreihige Teleskoptribüne mit fünf fahrbaren Reihen angesehen. In Frage kommt eine Tragkonstruktion aus Stahlrohrprofil mit drei Tribünenblöcken, die etwa einen Meter vor der Wand steht. Die drei Blöcke sollen jeweils 154 zusätzliche Sitzplätze bieten - bei zwei Treppenaufgängen. Zudem ist eine Verbindungsplattform zwischen Hallenwand und neuer Tribüne vorgesehen.

Geklärt werden müssen nach Eskens Angaben noch einige baurechtliche Fragen (u.a. Brandschutz), doch ernsthafte Probleme erwartet er dabei nicht. Und die Kosten? Er spricht von etwa 160.000 Euro, die in den Haushaltsplan 2015 eingestellt werden müssten. "Finanziell ist das im nächsten Jahr zu stemmen", versichert der Bürgermeister. Detailfragen wie die künftige Position der Spielerbänke oder die Verlagerung der technischen Einrichtung sind noch zu klären. "Solche Planungen kosten Geld und deshalb sollten sie erst vorgenommen werden, wenn wirklich grünes Licht für diese Erweiterung da ist", so Esken.

Er stellt sich darauf ein, dass das Thema unter den politischen Entscheidungsträgern kontrovers diskutiert wird, glaubt aber an eine Mehrheit für das Projekt. Sollte es Ende Oktober so kommen, könnte der Startschuss aber erst Ende März erfolgen, wenn der Haushaltsplan genehmigt ist. Es folgt die Ausschreibung, und die Sommerferien 2015 wären dann realistisch für den Bau der Tribüne.

Weil deren Nutzung Folgekosten nach sich zieht, sollen künftig die Nutzer zur Kasse gebeten werden. Esken schwebt ein Betrag von 235 Euro pro Nutzung der Neukonstruktion vor - auch zur Refinanzierung der Anschaffung. "Wir wollen verhindern, dass die Tribüne ständig ausgefahren wird, ohne dass überhaupt ein Bedarf besteht", betont der Bürgermeister.

Quelle: Bild und Text von Willy Schweer(IKZ Hemer)

Der IKZ berichtete am 26. August 2014

CDU unterstützt Schachjugend

CDU spendet

Der Jugendarbeit des Schachvereins Hemer kommt eine Spende der CDU zugute. Im Mai hatten die Hemeraner Christdemokraten wieder Waffeln für den guten Zweck gebacken, bei ähnlich schlechtem Wetter wie im August. Das Waffelbacken hat eine lange Tradition und unterstützt jährlich einen anderen Verein. 300 Euro kamen diesmal zusammen, die Martin Gropengießer und Diana Naujocks an Hermann Carnein überreichten. Der Schachverein richtet im September eine Großveranstaltung aus. Am 6. September findet das Zehn-Städte-Turnier nach zehn Jahren erstmals wieder in Hemer statt. Zehn Mannschaften aus fünf Ländern kämpfen im Jugend- und Kulturzentrum um den Turniersieg.

Quelle: Bild und Text von Ralf Engel(IKZ Hemer)

Von links: Martin Gropengießer, Hermann Carnein (Schachverein Hemer), Diana Naujocks

Der IKZ berichtete am 06. August 2014

Kritik an Vergütungssystem

CDA informierte sich in Hans-Prinzhorn-Klinik

Die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft CDA Märkischer Kreis besuchte mit dem Bundestagsabgeordneten Rudolf Henke die Hans-Prinzhorn-Klinik in Frönsberg

Der Weg des Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses des Bundestages, Rudolf Henke, aus Aachen führte jetzt in die Hans-Prinzhorn-Klinik. Die Einladung des CDA Kreisverbandes Mark nahm er gerne an, um seine "Erdung nicht zu verlieren", denn im fernen Berlin würden häufig theoretische gesetzliche Regeln aufgestellt, so das Mitglied des CDA-Landesvorstandes. So nutzte er im Gespräch mit dem stellvertretenden ärztlichen Direktor, Dr. Patrick Debbelt ,die Gelegenheit, die praktische Umsetzung des neuen pauschalen Vergütungssystems in der Psychiatrie zu erörtern. Der stellv. Kaufmännische Leiter Werner Schulte betonte, dass die Abrechnung von Border-Line- oder Burn-Out-Patienten anders erfolgen müsse, als zum Beispiel die Behandlung eines künstlichen Hüftgelenkes, denn die Behandlungsdauer lasse nicht zu Beginn beurteilen.

CDU-Chef Martin Gropengießer lobte die Klinik als Aushängeschild für die Stadt Hemer und wies auf die gute Zusammenarbeit mit der Hans-Prinzhorn-Realschule hin. Der abschließende Rundgang über das Gelände in Frönsberg vermittelte den Teilnehmern einen Einblick in verschiedene therapeutischen Bereiche zur Behandlung insbesondere psychischer Erkrankungen von Patienten im Alter, so der CDA-Kreisvorsitzende Thomas Schmitt.

Der IKZ berichtete am 14. Juni 2014

Wilhelm Appelhans ist seit 50 Jahren bei der CDU

Ehrungen

Von links: Martin Gropengießer, Wilhelm Appelhans, Michael Esken, Marting Rohländer

"Ich habe in all den Jahren nur meine Pflicht getan",

das waren die bescheidenen Worte von Wilhelm Appelhans, der in diesen Tagen auf 50 Jahre Mitgliedschaft bei der CDU zurück blickt. "Mehr geht nicht, das ist die Endstufe", stellte CDU-Chef Martin Gropengießer fest, der bei der gestrigen Ehrung darauf hinwies, wie selten so ein Jubiläum sei. In diesen Jahren sei er der CDU immer treu gewesen, betonte der heute 82-Jährige, der sich bis zuletzt engagierte. So stand er noch bei der Kommunalwahl am 25. Mai mit am Wahlstand, um die Bürger zu informieren und für die Partei zu werben. Nicht immer entsprach jede politische Entscheidung der Christdemokraten seiner Vorstellung. "Ich konnte als Vorsitzender ja nicht austreten, deshalb musste meine Frau damals dran glauben", erzählt der Rentner lachend. So ließ er seine Frau damals aus der CDU austreten, um ein Zeichen zu setzen. "Sie ist mir noch bis heute böse deswegen, aber damals musste ich das einfach tun", so Wilhelm Appelhans lächelnd.

Für dieses 50-jährige Engagement ließ es sich auch Bürgermeister Michael Esken nicht nehmen, dem Hemeraner in Form eines gläsernen Stadtwappens zu gratulieren. Vom CDU-Vorstand erhielt er außerdem eine goldene Ehrennadel und eine Ehrenurkunde.

Quelle: Bild und Text von Felicitas Hohenstein(IKZ Hemer)

Der IKZ berichtete am 05. Juni 2014

Gropengießer bleibt weiter Fraktionschef

CDU Fraktion

Von links hintere Reihe: Heiko Lingenberg, Jörg Schulz, Wolfgang Römer
Von links vordere Reihe: Prof. Dr. Michael Rübsam, Holm Diekenbrock, Martin Gropengießer und Diana Naujocks

Wolfgang Römer als Vize-BM nominiert

Wenn der neue Rat der Stadt Hemer am Dienstag, 1. Juli, zu seiner ersten Sitzung zusammenkommt, heißt der CDU-Fraktionsvorsitzende auch weiterhin Martin Gropengießer. In der konstituierenden Sitzung der CDU-Fraktion am Dienstagabend wurde Gropengießer einstimmig wiedergewählt. Seine Stellvertreter sind Holm Diekenbrock und neu im Amt Diana Naujocks. Schriftführer der CDU-Fraktion ist Jörg Schulz. Zum Schatzmeister wurde Heiko Lingenberg bestimmt, und das Amt des Pressesprechers hat weiterhin Professor Dr. Michael Rübsam inne. Für den Posten des Vize-Bürgermeisters bewarben sich gleich zwei Kandidaten. Wolfgang Römer setzte sich in der Abstimmung gegen den bisherigen CDU-Vize-Bürgermeister Hans Schmöle durch. Somit ist Römer als Esken-Stellvertreter nominiert.

"Wir verstehen das große Ergebnis der Kommunalwahl als Gestaltungsauftrag und starten selbstbewusst, aber auch mit Demut und Respekt vor dem Ergebnis in unsere Arbeit", erklärte Martin Gropengießer. In den nächsten Wochen vor der ersten Ratssitzung werden die verschiedenen Gespräche mit den anderen Fraktionen laufen. Hier gehe es zum Beispiel zunächst um Ausschussgrößen und um die Frage, welche Ausschüsse überhaupt gebildet würden. Anschließend stehe dann im zweiten Schritt die personelle Besetzung an. "Am 1. Juli muss alles unter Dach und Fach sein, und so gestalten sich die nächsten beiden Wochen für alle Fraktionen sehr arbeitsintensiv", so Gropengießer.

Quelle: Text von Carmen Fürstenau(IKZ Hemer)

Der IKZ berichtete am 26. Mai 2014

CDU und SPD gewinnen weitere Sitze im Hemeraner Rat

Kommunalwahl

Bürgermeister Michael Esken und seine Frau Dr. Maria Esken freuen sich über das tolle Ergebnis. Der Erste Beigeordnete und Wahlleiter Guido Forsting gehört zu den ersten Gratulanten

Um 23.30 Uhr war auch Hemer mit der Auszählung der Wahlbezirke durch. Bei CDU und SPD schaute man in zufriedene Gesichter, denn die CDU hat einen Sitz dazugewonnen und hat nun 20 Sitze im Rat. Erneut konnten die CDU-Kandidaten alle 19 Wahlbezirke gewinnen. Dadurch wurden wieder Überhangmandate notwendig, wodurch sich wieder 42 Ratssitze ergeben. Aus der Reserveliste zieht Herbert Hennecke für die CDU ein. Zwei zusätzliche Sitze hat die SPD erkämpft und hat nun elf Ratsvertreter: Hans-Peter Klein, Inge Blask, Bernhard Camminadi, Claudia Schulte-Berg, Thomas Fischer, Anke Strehl, Stefan Stegbauer, Christa Wipper, Jürgen Haas, Johanna Paufler-Klein und Werner Thienelt.

Alle drei CDU-Ziele erreicht

UWG und GAH haben je ein Mandat verloren und haben nur noch je vier Sitze. Für die UWG sind dies Klaus Schreiber, Michael Heilmann, Guido Büchner und Walter Gertitschke und für die GAH Antje Bötcher von Larcher, Marcel Büttner, Josef Muhs und Maria Piplak-Meier. Auch die FDP verkleinert sich von drei auf zwei Sitze für Arne Hermann Stopsack und Andrea Lipproß. Neu im Hemeraner Stadtrat wird die Partei Die Linke durch Achim Wilke vertreten sein. Sie erhält dadurch aber keinen Fraktionsstatus.

Freude auf der einen, und Enttäuschung und zum Teil auch ein wenig Verwunderung auf der anderen Seite: CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer freute sich über das gute Abschneiden seiner Christdemokraten: "Das ist ein Traumergebnis. Wir haben über zwei Prozent zugelegt und das gute Ergebnis vom letzten Mal noch ausgebaut. Alle drei Wahlziele hat die CDU erreicht. Alle Wahlkreise direkt zu gewinnen, mit Abstand die stärkste Fraktion bleiben und das gute Ergebnis der letzten Bürgermeisterwahl wiederholen".

"Wir sind heilfroh, dass wir den Trend der letzten Wahl wieder in die andere Richtung umgekehrt haben", sagte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Thomas Fischer. Traurig sei er über die geringe Wahlbeteiligung, die ja sogar unter dem Bundestrend liege. "Die Chance war klein, groß oder Klein geschrieben, aber leider hat es nicht gereicht."

Enttäuschung bei der UWG

Für den UWG-Vorsitzenden Klaus Schreiber ist das Ergebnis der Kommunalwahl enttäuschend. "Wir hätten uns ein besseres Ergebnis gewünscht und betreiben in den nächsten Wochen Ursachenforschung. "Im neuen Rat wird die UWG weiter konstruktiv mitarbeiten", sagte Klaus Schreiber.

Hans-Georg Humpert von der Grünen Alternative Hemer gibt sich ratlos: "Ich glaube, dass wir eine gute Arbeit gemacht haben, und ich habe keine Erklärung dafür, dass wir an Prozenten verloren haben. Die Wahlbeteiligung war nicht gut, und die CDU wurde zudem durch den Bürgermeister mitgezogen".

Enttäuscht zeigte sich auch FDP-Fraktionschef Arne-Hermann Stopsack: "Die Verluste spiegeln den schlechten Bundestrend vor Ort wider. Mit allen Kandidaten haben wir einen inhaltlichen und engagierten Wahlkampf gemacht. Gegen einen so dominanten Michael Esken und seine Partei ist es schwer zu bestehen. Mit den zwei Sitzen im Rat haben wir nur unser Minimalziel erreicht", sagte Stopsack.

Freude bei den Neulingen

Freude hingegen gab es bei den Neulingen in der Hemeraner Kommunalpolitik. Die Partei die Linke jubelte über einen Sitz im Hemeraner Stadtrat. "Dafür, dass wir neu sind, ist das doch gar nicht so schlecht", sagte Achim Wilke. Mit den Linken gehe es auf jeden Fall weiter, und man werde am Ball bleiben.

Quelle: Bilder von citkomm.de und Text von Ralf Engel(IKZ Hemer)

Der IKZ berichtete am 26. Mai 2014

Michael Esken kann an Wahlerfolg der LGS anknüpfen

Bürgermeisterwahl

Bürgermeister Michael Esken und seine Frau Dr. Maria Esken freuen sich über das tolle Ergebnis. Der Erste Beigeordnete und Wahlleiter Guido Forsting gehört zu den ersten Gratulanten

Auch ohne die Euphorie und Aufbruchstimmung einer Landesgartenschau hat Michael Esken an seinen Wahlerfolg des Jahres 2009 anknüpfen können: Nach 76,1 Prozent vor fünf Jahren haben diesmal 75,4 Prozent der Hemeraner den Bürgermeister im Amt bestätigt. Es dauerte bis 23.05 Uhr, bis Wahlleiter Guido Forsting Michael Esken und dessen Frau Maria mit Blumen zur Wiederwahl gratulieren konnte.

"Nach elf Jahren als Bürgermeister wieder 75 Prozent zu kriegen, ich bin sehr zufrieden und auch ein bisschen sprachlos", freute sich Michael Esken über den Wahlerfolg. 2009 sei demnach kein Ausreißerergebnis gewesen, die meisten Wähler seien offenbar mit seiner Arbeit zufrieden. "Es ist ein wichtiger Auftrag der Wähler", so Esken. Die Hochburg war die Westiger Diesterwegschule, wo ihm 81 Prozent das Vertrauen aussprachen. In der Villa Brökelmann waren es nur 59 Prozent.

Während sich die Auszählung in die Länge zog, gratulierte Herausforderer Hans-Peter Klein (SPD) bereits. Der Sozialdemokrat konnte zwar für die SPD Stimmen hinzugewinnen, doch es reichte nur zu 20 Prozent. "Ich wäre es gerne geworden", sagte er und fügte hinzu "ich bin nicht enttäuscht". Da tröstete bereits der Stimmenzuwachs bei der Ratswahl. Als Vizebürgermeister steht Hans-Peter Klein nicht zur Verfügung. Das hatte er bereits im Vorfeld der Kandidatur der Fraktion mitgeteilt. Die meisten Stimmen erzielte Klein mit 36,7 Prozent in der Villa Brökelmann, das schlechteste Ergebnis hatte er mit 14 Prozent in der Diesterwegschule.

Achim Wilke (Die Linke) erreichte 4,5 Prozent und konnte bei der Bürgermeisterwahl in Prozenten mehr Stimmen erzielen als seine Partei.

Quelle: Bild von Carmen Fürstenau und Text von Ralf Engel(IKZ Hemer)

Der IKZ berichtete am 12. Mai 2014

CDU stimmt sich auf heiße Phase des Wahlkampfes ein

Vier Redner auf der Jahreshauptversammlung. Treue Mitglieder geehrt. Nahversorger möchte in Ihmert bauen

Ehrungen bei der CDU: (v.l.) Die Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser, Heinz-Rudolph Klein, Aloys Steppuhn, Martion Gropengießer und Bürgermeister Michael Esken.

Endspurt ist im Kommunalwahlkampf angesagt, und wortreich ließen sich die Christdemokraten auf der Jahreshauptversammlung des Stadtverbandes gleich durch vier Redner auf die heiße Phase einstimmen.

Vor den Reden standen allerdings im Hotel Garni Sauerland zwei Ehrungen im Mittelpunkt. Für 25-jährige Mitgliedschaft in der CDU konnte Vorsitzender Martin Gropengießer Aloys Steppuhn ehren. Seit vier Jahrzehnten hält Heinz Rudolph Klein der Partei die Treue. Grußworte aus der Nachbarstadt überbrachte der Landesvorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak, der die Leistungen der Hemeraner CDU hervorhob und bekannte: "Wir blicken als Iserlohner neidisch nach Hemer".

"In 16 Tagen ist alles vorbei", mahnte Martin Gropengießer, jetzt im Wahlkampf nicht nachzulassen. Er stellte nochmals das Zehn-Punkte-Programm als politischen Kompass für die nächsten sechs Jahre vor. "Der Bürgermeister braucht eine starke Fraktion, die ihn unterstützt", betonte Gropengießer. Die Wähler müssten mobilisiert werden, erst auf den letzten Metern gewinne man ein Rennen. Die CDU bedankte sich bei André Geitz, Heiner Ullrich und Irmhild Hoffmann für ihr Engagement im Rat. Alle drei treten nicht erneut zur Wahl an.

Eine Neuigkeit konnte Bürgermeister Michael Esken mitteilen. Für Ihmert gebe es die Anfrage eines Nahversorgers, der eine Filiale mit rund 800 Quadratmetern eröffnen wolle. Genauere Angaben wollte Esken noch nicht machen. Die Stadtentwicklung müsse weiter vorangebracht werden. Dazu gehörten auch attraktive Neubaugebiete durch Abrundungen in den Ortsteilen. Aber auch schnelles Internet sei als Standortentscheidung immer wichtiger. Kritik übte er an der Verteilung der Schlüsselzuweisungen des Landes. So sei ein Hemeraner 360 Euro wert, ein Dortmunder dagegen rund 500 Euro mehr. Mit Blick auf die ablaufende Legislaturperiode betonte er: "Eine unserer großen Stärken in Hemer ist, dass wir gemeinsam an den Sachen arbeiten".

Vierte Rednerin war die Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser, die eine erste Bilanz der Großen Koalition zog und auf die Europawahl blickte. So seien Steuererhöhungen und Eurobonds wie versprochen verhindert worden. 2015 werde es einen Haushalt ohne neue Schulden geben. Den Fokus legte sie auf das umstrittene Rentenpaket. Hinsichtlich der Mütterrente warnte sie vor kostenpflichtigen Anträgen, die manche Anbieter den Bestandsrentnern verkaufen wollten. Die Mütterrente müsse nicht zusätzlich beantragt werden. Den Schwung aus der Bundestagswahl wolle die CDU für den 25. Mai mitnehmen.

Quelle: Bild und Text von Ralf Engel(IKZ Hemer)

Der IKZ berichtete am 08. Mai 2014

Sechs Laptops für die Realschule

Spende


Jörg Schulz (RWE und CDU-Ratskandidat), Ralf Homann, Udo Sonnenberg, Stephanie Meer-Walter (alle Lehrer) und Martin Gropengießer von der CDU (von links) freuen sich über die neuen Laptops

Die Realschüler dürfen sich über sechs neue Laptops freuen, die das Unternehmen RWE spendete.

Die CDU besuchte im Oktober vergangenen Jahres die Hans-Prinzhorn-Realschule, um sich ein Bild davon zu machen, wo nach dem Umzug noch Bedarf an Investitionen herrscht. "Im IT-Bereich drückt der Schuh, das ist uns besonders aufgefallen", stellte Martin Gropengießer von den Christdemokraten schnell fest. Fraktionsmitglied Jörg Schulz, der im Bereich IT bei der Firma RWE zuständig ist, stellte daraufhin den Kontakt zum Unternehmen her. "Wir haben durch die Umstellung des Betriebssystems Windows XP auf Windows 7 viele Laptops gehabt, die wir dem Untenehmen AfB übermittelt haben, die solche Laptops wieder herstellen", erklärt der Mitarbeiter. Diese aufbereiteten Laptops werden dann wieder an Institutionen weiter geleitet. Somit konnten insgesamt sechs Laptops und 13 Monitore der Realschule durch RWE zu Gute kommen. "Insgesamt sollen es aber noch viel mehr werden", so Jörg Schulz. "Wir freuen uns natürlich sehr", sagt Schulleiterin Stephanie Meer-Walter und ergänzt: "Gerade im IT-Bereich mangelt es noch an Arbeitsmaterialien aber durch die Laptops werden zukünftig auch die anderen Unterrichtsfächer abgedeckt, schließlich arbeitet man heute überall mit dem Computer", so Stephanie Meer-Walter.

Quelle: Bild und Text von Felicitas Hohenstein(IKZ Hemer)

Der IKZ berichtete am 07. Mai 2014

"Wir wollen gemeinsam mit den Bürgern weiter gestalten"

CDU Wahlprogramm

Wolfgang Römer, Martin Gropengießer, Dr. Rübsam und Holm Diekenbrock stellen das Wahlprogramm vor

Die Hemeraner Christdemokraten setzen auf Kontinuität und möchten sich bei der Kommunalwahl am 25. Mai als stärkste Fraktion im Rat behaupten. Das spiegelt sich auch im Wahlkampfmotto wider. "Hemer gemeinsam gestalten!" war bereits der Slogan bei der Wahl 2009 und wird nun bewusst wiederholt. "Wir wollen gemeinsam mit den Bürgern weiter gestalten und daher unser Motto fortschreiben", sagte CDU-Vorsitzender Martin Gropengießer bei der Vorstellung des Wahlprogramms.

Kompass für sechs Jahre

Seit Oktober haben die Arbeitskreise mit Beteiligung der Jungen Union, Senioren-Union, Frauen- Union und CDA das Programm erarbeitet, um es auf einem Parteitag im Februar zu verabschieden. "Es ist unser Kompass für die nächsten sechs Jahre", so Gropengießer. Teure Wahlversprechen gibt es in Anbetracht leerer Kassen nicht. Manche zu prüfende Vorschläge wie eine barrierefreie Bücherei, ein Dorfgemeinschaftshaus in Ihmert oder die Optimierung des Grohe-Forums dürften jedoch erhebliche Summen verschlingen, die im Haushaltssicherungskonzept noch nicht in Sicht sind.

Im Bereich der Stadtentwicklung möchte die CDU innerstädtische Baulücken vorrangig schließen, um den Flächenverbrauch zu verringern, gleichzeitig aber eine sinnvolle Abrundung des Siedlungsgebietes in Ortsteilen ermöglichen. Initiativen zur Belebung und Förderung der Stadtteile wie das Zukunftsforum sollen unterstützt werden. Ein Dorfgemeinschaftshaus soll die Ihmerter Gemeindehalle ersetzen. Die AvB-Industriebrache soll in den nächsten Jahren abgerissen werden. Eine Maßnahme im Rahmen des Klimakonzeptes könne LED-Straßenbeleuchtung sein. Der Wirtschaftsstandort müsse durch Gewerbe- und Industrieflächen (gegebenenfalls interkommunale) und eine vernünftige Straßeninfrastruktur gefördert werden.

Der Weiterbau der A 46 und Entlastungsstraßen, zum Beispiel für die Eisenbahnschleife, werden gefordert. Der Name Westtangente taucht jedoch nicht mehr auf. "Der weitere Verfall des Vermögens muss gestoppt, die Infrastruktur wiederhergestellt und ausgebaut werden", betonte Wolfgang Römer die Straßenunterhaltung als CDU-Ziel.

Auf dem Weg zur kinder- und familienfreundlichen Stadt sieht die CDU gute Fortschritte. "Dieses Leitbild wird auch künftig unser Maßstab sein", sagte Holm Diekenbrock. Die zahlreich geschaffenen U3-Plätze in Kindergärten verbesserten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das auf Initiative der CDU ins Leben gerufene Jugendplenum sei ein Erfolg. Spielplätze möchte die CDU dauerhaft erhalten und ausbauen. Der Erhalt des Seniorenkinos und ein generationsübergreifendes Beratungsangebot finden sich im Wahlprogramm.

Tragfähiges Schulkonzept

Im Bereich Schule und Bildung fordert die CDU ein Inklusionskonzept für den Primar- und Sekundarstufenbereich, ein bedarfsgerechtes Ganztagsangebot an den Schulen und moderne Medien, die auch einsatzbereit seien. "Die Anmeldezahlen haben gezeigt, dass das Schulkonzept tragfähig ist", sagte Prof. Dr. Michael Rübsam. In Hemer müsse weiterhin jeder Schulabschluss erreicht werden können. "Der Elternwille für die Schulformwahl ihrer Kinder ist uns ein wichtiges Anliegen", so Dr. Rübsam.

Der Sauerlandpark habe sich als Familien- und Freizeitpark einen Namen gemacht und müsse weitere Attraktionen bieten. Kulturelle Veranstaltungen sollen auch in den Ortsteilen durchgeführt werden. Das Jugend- und Kulturzentrum soll beibehalten werden. War 2009 noch der Umzug der Stadtbücherei gefordert worden, soll sie nun am Standort zu einer barrierefreien Bücherei für alle Generationen umgestaltet werden.Musikschule und VHS werden am neuen Standort Nelkenweg gestärkt.

"Wir haben alles daran gesetzt , dass Sport in Hemer groß geschrieben wird", so Martin Gropengießer. Nach den zahlreichen Investitionen in die Sportstätten seien diese nun zu erhalten und zu verbessern. Das gelte auch für die Bäder. Bemühungen für eine Tribünenerweiterung im Grohe-Forum will die CDU unterstützen. Das Ehrenamt soll weiter gefördert werden, so auch durch die Anlaufstelle "bürgerschaftliches Engagement" in der Stadtverwaltung.

Bei den Finanzen fordert die CDU eine strukturelle Gemeindefinanzreform, um die Kommunen zu entlasten. "Wir sind auf Hilfe angewiesen", so Gropengießer. Auch die Christdemokraten lehnen weitere Steuererhöhungen in den nächsten fünf Jahren ab.

Quelle: Bild und Text von Ralf Engel (IKZ Hemer)


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Der IKZ berichtete am 28. April 2014

Zum Wahlkampfauftakt eine Liebeserklärung an Europa

Veranstaltung

Wahlkampf der CDU: (v.l.) Dr. Peter Liese, Thorsten Schick, Holm Diekenbrock, Christel Voßbeck-Kayser, Wolfgang Römer, Prof. Dr. Otto Wulff, Philipp Mißfelder, Bürgermeister Michael Esken und Tobias Kähler

Die heiße Phase des Wahlkampfes läutete die CDU Hemer ein. Am Freitag kamen im Jugend- und Kulturzentrum zahlreiche Mitglieder und Interessierte zusammen, um sich auf die anstehenden Wahlen am 25. Mai einzustimmen. Unter dem Motto "Europa, der Märkische Kreis und Hemer vor entscheidenden Wahlen" begrüßte Bürgermeister Michael Esken die Gäste, zu denen auch die Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser und der Landtagsabgeordnete Thorsten Schick gehörten.

In seinem kurzen Vorwort bilanzierte Esken seine noch laufende Amtsperiode und stellte fest: "Hemer hat sich erheblich verändert." Besonders betonte er: "Wir haben uns in der Schulpolitik durchgesetzt." Allerdings habe man es versäumt, beim Straßenbau Akzente zu setzen, dieser solle nun aber in den Fokus gerückt werden.

Nach der Begrüßung übergab Esken das Wort an drei Referenten. Der Europaparlamentsabgeordnete Dr. Peter Liese, der Bundesvorsitzende der Senioren Union Prof. Dr. Otto Wulff sowie der Bundesvorsitzende der Jungen Union und aktuelle außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Philipp Mißfelder, waren der Einladung gefolgt. Ihre Vorträge deckten unterschiedliche Themenfelder ab.

Liese rückte als Europaabgeordneter die EU-Politik in Bezug auf Südwestfalen in den Vordergrund. Er sieht die heimische Region als exportabhängig. "Unser Markt ist Europa", stellte der Mediziner klar. Als Beispiel führte er einen zum Standard erklärten Stecker für Elektroautos an, der von der Firma Mennekes (Kirchhundem) entwickelt wurde und nun europaweit bei der Aufladung sämtlicher Elektroautos verwendet wird. Außerdem verwies er auf die Aufwertung des Felsenmeers durch EU-Mittel sowie den am Samstag in Altena eingeweihten Erlebnisaufzug zur Burg, der ebenfalls mit Hilfe von Fördermitteln realisiert wurde.

Zu einer flammenden Liebeserklärung an Europa setzte Prof. Dr. Otto Wulff an. "Ich habe mir früher immer mal erträumt, nach Paris zu fahren", so der Vorsitzende der Senioren Union. Zudem führte er an: "Europa ist stärker geworden – zum Nutzen der Deutschen". Dieses geeinte Europa mit Tugenden, wie Meinungsfreiheit und Toleranz dürfe nicht aufs Spiel gesetzt werden.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Vortrag von Philipp Mißfelder. Als außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag beschäftigte ihn vor allem die aktuelle Lage in der Ukraine. Er lobte den besonnenen Kurs der Bundesregierung. Etwaige Militäraktionen seitens Russland kommentierte er deutlich: "Wir können ja nicht Unsinn mit Unsinn beantworten." Des Weiteren erklärte er: "Die Russen haben ein ökonomisches Interesse in der Ukraine, wir ein politisches." Allerdings sei die derzeitige Lage "so komplex, so schwierig."

Quelle: Bild und Text von Johannes Pusch (IKZ Hemer)

15. April 2014

CDU-Ratskandidaten verteilen Osterhasen

Die Mitglieder der CDU-Fraktion und CDU-Ratskandidaten Martin Gropengießer (Niederhemer), Tobias Kähler (Landhausen) und Jörg Schulz (Stübecken) besuchten die Kindergärten St. Peter und Paul im Haus Hemer in der Geitbecke und die Kindertagesstätte "Räuberbande" am Birkenweg. Dort verteilten die Christdemokraten zur Freude aller Kinder kleine Osterhasen aus Schokolade. Darüber hinaus nutzten die CDU-Fraktiosmitglieder die Gelegenheit und informierten sich vor Ort über die Arbeit in beiden Einrichtungen und besichtigten die Räumlichkeiten. "Hier wird eine hervorragende pädagogische Arbeit für unsere kleinen Kinder geleistet, die wir auch zukünftig weiter unterstützen werden", so das Fazit der drei Ratskandidaten.

20. März 2014

Vorstand der Senioren-Union im Amt bestätigt

Jahreshauptversammlung

Von links: Renate Saemann, Eberhard Bauerdick (SU Kreisvorsitzender) , Renate Tuschhoff, Herbert Hennecke, Wolf-Rüdiger Kuhlmann, Bernhard Hermes, Hans Schmöle und Martin Gropengießer (CDU Stadtverbandsvorsitzender)

Die Senioren-Union Hemer, führte am Donnerstag , in der Gaststätte "Im Bräucken", ihre Jahreshauptversammlung durch. Der Vorsitzende freute sich den Kreisvorsitzenden der SU, Eberhard Bauerdick, den CDU-Stadtverbands.-u. Fraktionsvorsitzenden Martin Gropengießer, sowie Vertreter der FU und der JU als Gäste begrüßen zu dürfen. Beide betonten in ihren Ansprachen, wie wichtig in einer immer älter werdenden Gesellschaft, die aktive Mitarbeit von Senioren , sowohl in der Politik, wie auch im Ehrenamt vieler Bereiche des täglichen Lebens, ist. Außerdem wurde auf die anstehenden Wahlen am 25.Mai 2014 hingewiesen und das CDU-Programm für die Kommunal.-u.Bürgermeisterwahlen, "Hemer gemeinsam gestalten" in den Mittelpunkt gestellt. Nachdem der Vorsitzende H.Hennecke über die Arbeit des letzten Jahres, wie auch über die geplanten Veranstaltungen in diesem Jahr berichtet hatte, wurden bei den Wahlen zum Vorstand, alle Mitglieder in ihren Ämtern bestätigt: Herbert Hennecke (Vorsitzender) , Renate Saemann (Stellv.Vorsitzende), Renate Tuschhoff ( Schriftführerin), und Bernhard Hermes, Wolf-Rüdiger Kuhlmann. Vizebürgermeister Hans Schmöle, (Beisitzer).

Stellungnahme am 06. März 2014

Stellungnahme zum Vorgehen bei der A46

Der Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen hat 2 eigene Trassenvorschläge zum Schließen der Lücke A46 nach Berlin gemeldet. Zum einen die komplette Autobahn Hemer- Neheim, zum zweiten eine Kombilösung aus Autobahn Hemer- Menden und Weiterführung als 2+1- spurige Bundesstraße Menden- Neheim. Zusätzlich hat der Landesverkehrsminister die alternativen Netzlösungen der A46 Gegengruppierungen nach Berlin weitergemeldet. Diese sollten keinesfalls darüber jubeln. Die CDU Hemer und ihr Bürgermeisterkandidat Michael Esken sehen diese Meldung nach Berlin eher als taktisches "Schwarzes-Peter-Spiel" an, damit die rot-grüne Regierungskoalition in Düsseldorf nicht belastet wird. Der Verkehrsminister hat nunmehr die Entscheidung über den Lückenschluss nach Berlin verlagert.

Die Gegner des Autobahnprojektes übersehen, dass sie mit ihrem untauglichen Alternativvorschlag lediglich neue untergeordnete Straßen sogar durch schützenswerte Gebiete bauen wollen. Auch sollen jetzt schon überlastete Strecken eingebunden werden. Eine Autobahn hat aber auch die Funktion einer überregionalen Netzwirkung mit verkehrlicher Entlastung der Region. Eminent wichtig ist der Standortfaktor für die heimische Wirtschaft durch die Anbindung an das Verkehrsnetz der Bundesrepublik Deutschland. Der Bedarf für einen Lückenschluss ist im NRW- Verkehrsministerium unstrittig, warum sonst hätte es gleich 3 Meldungen abgegeben. Für die heimische CDU- Hemer bedeutet der Alternativvorschlag der Autobahngegner ein Werfen mit einer Nebelkerze und der neuerliche Versuch, dringend notwendige Strukturmaßnahmen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger und zur Entlastung der Stadt Hemer zu verhindern. Man kann nicht allen Ernstes glauben, 25.000 Fahrzeuge, die täglich durch Hemer fahren, auf eine kleine Straße rund um Hemer führen zu können. Für die CDU- Hemer und ihren Bürgermeisterkandidaten Michael Esken ist es zwingend notwendig, dass weiterhin alles versucht werden muss, einen Weiterbau der A46 unter Berücksichtigung der Belange der Bürgerinnen und Bürger vor Ort voranzutreiben. Die Hemeraner Christdemokraten erteilen daher dem Alternativvorschlag der Autobahngegner eine klare Absage! Dies auch deshalb, weil die Autobahngegner es schlicht und einfach übersehen haben (oder wollten), dass eine neue Straße durch die Orte von den Kommunen finanziert werden muss. Dafür liegen aber keine finanziellen Mittel bereit. Dieser Sachverhalt ist auch den Autobahngegnern bekannt und deshalb haben sie einen Vorschlag gemacht, bei dem sie genau wissen, dass dieser auch aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel vor Ort nicht umgesetzt werden wird. Für Die CDU- Hemer ist das wieder ein klassisches Täuschungs- und Verzögerungsmanöver.

Die CDU- Hemer und Bürgermeisterkandidat Esken vertrauen daher darauf, dass der Bundesverkehrsminister, der sicherlich eine intensive Prüfung der Bedeutung der A46 und dem damit verbundenen Lückenschluss vornehmen wird, den Vorschlag der Autobahngegner verwerfen wird. Auch im Wahlprogramm für die bevorstehende Kommunalwahl werden die Hemeraner Christdemokraten weiterhin deutlich machen, dass der Lückenschluss der A46 ohne Wenn und Aber notwendig ist.

Martin Gropengießer
Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzender

Michael Esken
CDU-Bürgermeisterkandidat

Der IKZ berichtete am 26. Februar 2014

Tribünenprojekt auf dem Prüfstand

Antrag CDU-Fraktion

Ortstermin im GROHE-Forum zur Antragsübergabe: Martin Gropengießer, Heinz Kißmer und Michael Esken (v.l.)

Als die Pläne für das Grohe-Forum in Hemer entstanden, enthielten sie eine bis hinunter an den Spielfeldrand reichende Tribünenkonstruktion. Die wurde wie einige andere Zutaten aus Kostengründen wieder verworfen. Manche Hallennutzer, nicht zuletzt die Handballer des HTV Sundwig/Westig, sehen das heute als Fehler an, der korrigiert werden sollte. Somit kam es zum Nachdenken über eine Nachrüstung, die jetzt in einen konkreten Antrag der CDU-Fraktion mündete.

Die Christdemokraten wünschen sich "eine qualitative Weiterentwicklung des Grohe-Forums". Und damit meinen sie die Erweiterung der Tribüne. Zum Ortstermin hatte Fraktionschef Martin Gropengießer Bürgermeister Michael Esken und Heinz Kißmer als Prokurist der Sauerlandpark GmbH geladen, und gemeinsam mit dem Sportausschussvorsitzenden Walter Klein erläuterte er die Problematik. Drei Fragen will die CDU geklärt haben: Bedarf, technische Realisierung, Kosten.

Esken nahm den Prüfauftrag entgegen ("eine interessante Alternative") und ließ sich von Klein ein vom HTV in Auftrag gegebenes Denkmodell erläutern. Danach würde ein dreiteiliger Tribünenkomplex vor die bestehende Tribünenwand gesetzt und bei Bedarf bis hinunter zum Spielfeldrand ausgefahren. Vor den Geräteräumen bliebe ein rund ein Meter breiter Tunnel, um ungehinderten Zugang dorthin zu gewährleisten. Esken gab zu bedenken, dass Einschränkungen der Hallenabmessungen mit den die Anlage nutzenden Schulen abgestimmt werden müssten, doch der Sportausschussvorsitzende verwies auf viel "toten Raum" an der Tribünenseite. Als echtes Problem könnte sich jedoch der in der Hallenmitte angesiedelte Technikraum erweisen. Den zu nutzen, während davor eine Tribüne ausgefahren ist, ist kaum denkbar, so dass möglicherweise eine Verlegung notwendig würde.

Der Bürgermeister sicherte eine intensive Prüfung zu, an deren Anfang die Bedarfsermittlung steht. Weil es im Grohe-Forum jedoch nicht nur um Handball, sondern auch um Kulturveranstaltungen und Events des Sauerlandparks geht, dürfte hier die niedrigste Hürde liegen. Die technische Umsetzung ist gewiss eine höhere. "Dazu werden wir einen Fachingenieur beauftragen und dann sehen, was machbar ist", so der Bürgermeister. Wenn die Fakten auf dem Tisch liegen, werden die zuständige Ausschüsse beraten und dann gewiss auch über die Kosten debattieren.

Die Stadt Hemer ist in der Haushaltssicherung und kann eine Investition in sechsstelliger Höhe nicht so einfach beschließen. Denn in dem vom HTV vor einigen Wochen dargelegten Modell war für die Zusatztribüne mit insgesamt 480 zusätzlichen Plätzen von rund 120 000 Euro die Rede. Der Bürgermeister machte deutlich, dass die Sauerlandpark GmbH als Besitzer der Halle die Entscheidung treffen werde und kündigte einen Abschluss der Auftragsprüfung für die zweite Jahreshälfte an.

"Es ist nicht realistisch, einem neu gewählten Rat sofort dieses Thema vorzulegen. Und für das laufende Jahr steht ohnehin kein Geld mehr zur Verfügung." Martin Gropengießer will in den kommenden Monaten um Unterstützung für das Projekt werben. "Ich will daraus kein Wahlkampfthema machen. Mir kommt es darauf an, dass eine solche Aufwertung des Grohe-Forums auf eine breite Zustimmung stößt."

Quelle: Bild und Text von Willy Schweer (IKZ Hemer)

Der IKZ berichtete am 16. Februar 2014

Bürgermeisterwahl – kein Grund zur Aufregung

Bürgermeisternominierung

Nach der Wahl zum Bürgermeisterkandidaten: Michael Esken und seine Frau Maria umrahmt vom Stadtverbandsvorstand und dem Kreisvorsitzen Thorsten Schick

"Ich fühle mich in der CDU sauwohl!" Als Michael Esken am Freitagabend diesen unpathetischen Satz formulierte, sollte es nur noch ein paar Minuten dauern, bis ihn die heimischen Christdemokraten wie erwartet zum Bügermeisterkandidaten für die Kommunalwahlen am 25. Mai kürten. Ohne Wenn und Aber, ohne Enthaltungen oder gar Nein-Stimmen.

Und ausgesprochene Wohlfühl-Atmosphäre durchzog die ganze Versammlung im "Hotel garni Sauerland". Ansonsten im unmittelbaren Vorfeld eines Wahlkampfes übliche Aufgeregtheiten waren nicht zu verspüren. Die CDU ist mit sich und ihrem Bürgermeisterkandidaten offenbar im Reinen, auch wenn gewisse Reibereien in Sachfragen während Eskens bisherigen Amtszeiten nicht verhehlt wurden. Aber selbst die verbucht der Kandidat auf der Haben-Seite. "Meinungsverschiedenheiten fordern zu Höchstleistungen heraus", so Esken.

Ob im Grußwort des CDU-Kreisvorsitzenden Thorsten Schick oder in der Ansprache des Stadtverbandsvorsitzenden Martin Gropengießer – Hauptargument für eine Wiederwahl des Bürgermeisters Esken sind die erbrachten Leistungen in der Vergangenenheit. Schick macht eine deutlich breitere Brust aus, mit der die Hemeraner seit einigen Jahren sprechen, Gropengießer sieht in Michael Esken den Urheber der in Hemer fortwährenden Aufbruchstimmung und eines so nie dagewesenen Stadtbewusstseins.

Politische Widersacher und Mitbewerber spielen an diesem Abend bei der CDU keine Rolle. Kritik wird bestenfalls an der rot-grünen Landesregierung geübt. Oder der Bürgermeister hadert mit dem erzwungenen Abfluss von Steuergeldern in Richtung neue Bundesländer oder an den Märkischen Kreis. Der Name von Eskens bislang einzigem Mitbewerber um den Bürgermeistersessel, Hans-Peter Klein (SPD), fällt nicht ein einziges Mal. Offenbar geht niemand davon aus, dass Michael Esken die Wahl verlieren könnte. Fraglich scheint einzig und allein noch zu sein, welchen genauen Pegelstand seine Popularität am 25. Mai haben wird.

"Echt Esken" lautet das selbstgewählte Motto, unter dem der Amtsinhaber ins Feld ziehen will. Und "echt Esken" ist auch gleich die Form der Vorstellung, mit der er sich der PR-Fan den Parteifreunden am Freitag präsentiert. Zunächst im inszenierten "Gespräch" mit Parteifreundin Sandra Fischer, die als hauptberufliche Lehrerin Michael Esken ein Schulzeugnis über dessen bisherige Leistungen ausstellen soll, wobei dieser die Benotung zumeist selbst übernimmt. Ob Rechnen, Sprache, Erdkunde, Sport und andere Fächer: Die Bilanz und Noten sind natürlich gut. Eindrucksvoll ist eine Serie von Voher-Nachher-Fotos, mit der Esken die Stadtentwicklung in den vergangenen zehn Jahren dokumentiert, und so für seine Wiederwahl wirbt. "Wir haben das Schiff auf Kurs gebracht – und da möchte ich als Kapitän doch nicht von Bord gehen", bringt Esken seine Entscheidung, in Hemer zu bleiben, auf den Punkt. Beifall ist ihm sicher.

Ganz nebenbei hat die CDU am Freitag noch eine Pflichtaufgabe hinter sich gebracht und die Wahl der 19 Direktkandidaten und -kandidatinnen für das Stadtparlament wiederholt. Was eigentlich bereits im November erledigt worden war, stand aufgrund einer möglicherweise nicht korrekten Einladung auf juristisch tönernen Füßen. Am Freitag ging die Wahlprozedur schnell über die Bühne, am Ergebnis änderte sich nichts. Das gilt auch für die Reserveliste, die von Martin Gropengießer angeführt wird, gefolgt von Hans Schmöle, Wolfgang Römer, Holm Diekenbrock, Diana Neujocks, Prof.Dr. Michael Rübsam, Heiko Lingenberg, Ingo Nix, Renate Tuschhoff, jOchen Koch, Charly Stenner-Borghoff, Jörg Schulz, Walter Klein, Dr. Fridtjof Kopp, Andree Susewind, Carmen Drobela, Tobias Kähler, Robin Lötters, Sabine Fobbe und Herbert Hennecke auf den ersten 20 Plätzen.

Quelle: Bild und Text von Reinhard Köster (IKZ Hemer)

Christel Voßbeck-Kayser berichtete auf Einladung der FU Iserlohn und der FU Hemer vom Start ins politische Leben in Berlin

Besuch der Bundestagsabgeordneten

Auf Einladung der Frauen Union Hemer und der Frauen Union Iserlohn berichtete die neugewählte Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser am 06. Februar 2014 im Café Restaurant Hilbrand in Iserlohn von ihrem politischen Alltag in Berlin.

Christel Voßbeck Kayser ging zunächst auf ihre typischen Wochenabläufe in Berlin und in ihrem Wahlkreis ein. Viele neue Aufgaben haben auf sie gewartet und sie wurde bereits als ordentliches Mitglied in die Ausschüsse Arbeit und Soziales und in den Petitionsausschuss berufen.

Die beiden Vorsitzenden Diana Naujocks (FU Hemer) und Angela Plötz (FU Iserlohn) hoben im Verlauf der Veranstaltung die gute interkommunale Arbeit der beiden Vereinigungen hervor.

Ein wichtiges Anliegen, für das sich die Frauen Union vor Ort immer engagiert hat, ist die Mütterrente. Diese war auch für Christel Voßbeck-Kayser ein wichtiges Thema im Wahlkampf. Der Einsatz hat sich gelohnt, denn die Mütterrente kommt zum 01.07.2014. Frau Voßbeck-Kayser erläuterte, dass niemand einen gesonderten Antrag zur Bewilligung der Mütterrente stellen müsse, sondern dass diese automatisch durch die Rentenversicherung zugeteilt würde.

Im Rahmen einer Diskussion erläuterte Christel Voßbeck-Kayser die Arbeit des Petitionsausschusses und die konkrete Bearbeitung der Petitionen. Es ist jedem Bürger möglich, sich mit einer Petition an den Bundestag zu wenden. Diese muss aber in Schriftform eingereicht werden.

Die Situation der Frauen und Familien vor Ort wurde ebenfalls thematisiert. Die Bundestagsabgeordnete erklärte hierzu: "Viele der hier Anwesenden sind in mehreren Ehrenämtern aktiv und kümmern sich um Ältere und Kranke oder engagieren sich in Vereinen. Diese Beteiligung ist eine Bereicherung für unser Leben hier vor Ort und beeindruckt mich immer wieder."

Mit diesen Sätzen endete für die mehr als zwanzig anwesenden Damen ein sehr informativer Abend.

13. Januar 2014

Jugendtheater freut sich über Spende

Spendenübergabe

Am Montag übergab die Jungen Union Hemer dem Kinder- und Jugendtheaters Stageplay der Stadt Hemer eine Spende in Höhe von 300 Euro. Das Geld sammelte die JU bei den diesjährigen Hemeraner Herbsttagen und Vorsitzender Tobias Kähler verrät, dass "natürlich ein bisschen aufgerundet wurde. Mit dieser Spende möchten wir bei der Jugendarbeit mitwirken und helfen." In dem aktuellen Projekt des Theaters Stageplay – "Maskenlos" - geht es diesmal um das Thema Sucht und die Abgründe, die sich durch diese und die Vernachlässigung von Eltern, auftun. Die frühe Suchtkarriere von Jugendlichen – ein ernst zu nehmendes Thema.

Theaterpädagoge Michael Hahn ist sich sicher, dies ist "eine Geschichte, die an die Nieren geht und mitten ins Herz trifft." Das Jugendtheater hat diesmal eine rege Zusammenarbeit mit der "Chamäleongruppe", welche letztes Jahr eine Spende der JU Hemer erhalten hat, der Caritas Iserlohn, den Guttemplern Hemer, der Drobs Iserlohn, der Selbsthilfegruppe für Mediensüchtige in Altena und dem Arbeitskreis Sucht Nördlicher Märkischer Kreis geführt, um das Thema so authentisch wie möglich rüber bringen zu können.

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Ein Teil der Texte und Bilder wurden mit freundlicher Genehmigung von der
Hemeraner-Online-Redaktion von          zur Verfügung gestellt, sowie von der Stadtspiegel Redaktion in Iserlohn.

   
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